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ruhmesblatt
drder hausverwaltung oder
geniales
stückwerk oder
gehe sofort zu risiko
oder
voll
die wahrheit
im
jahre 1941/42 wurden auf ehemals sumpfigem überflutungsgelände der
agger sog.
"volkswohnungen" im bereich eines früheren hofes mit weiher,
der dort bis 1935 exis-
tierte, gebaut. den örtlichen bauherren und beteiligten waren diese umstände
bekannt,
woraus geschlossen werden darf, daß beim bau mit der nötigen sorgfalt
auch feuchtig-
keitssperren auf der wissensgrundlage der damaligen zeit angelegt wurden. ist
es vor-
stellbar, daß diese häuser ohne solche sperren gebaut wurden? nein,
denn im jahre
41/42 ging man ja noch vom "endsieg" aus, und den "volksgenossen"
sollte es ja in der
"volkswohnung" gut gehen. glaubt man
man dem vermieter, muß bereits bei bauende
der keller, der ein "kartoffelkeller"
seinlkeller"
sein soll, naß gewesen sein. aber baute
man damals wirklich häuser mit nassen kellern? das
würde bedeuten, daß kartoffeln
dort am besten zu lagern seien. wie verhält sich aber die kartoffel
bei nasser lagerung?
sie fault, so wie das scheinbare
argument mehr als faul ist. ein haus ohne jegliche
feuchtigkeitssperre ist ähnlich sinnvoll, als würde man ein auto unlackiert
in der rohka-
rosserie verkaufen. es würde schnellstens durchrosten. wie kam es aber
zu nassen
kellerwänden?
es gibt einen satz in der baubranche: nach 30 jahren (das war 1971) gehört
ein keller
wieder der natur. wir kommen der sache damit auf die spur: der keller war nicht
von
beginn an feucht, er wurde es im laufe der zeit. das war nicht unabwendbar.
was
macht ein verantwortungsbewußter hausbesitzer und vermieter? er hat einen
war-
tungsplan. dazu gehören nicht nur gartenarbeiten, sondern auch allgemeine
arbeiten
wie: dachrinnenreinigung, ausbessern schadhafter fassaden etc. da hätte
man irgend-
wann im verlauf von jahrzehnten die durchfeuchtung
feststellen, beheben können und
müssen.
dies unterließ man geflissentlich. eigennutz? gemeinnützig? unnütz?
am keller machte sich niemand zu schaffen, obwohl mietern wie vermieter bekannt
war,
daß handlungsbedarf bestand und besteht. der vermieter und seine diversen
hausverwal-
tungsfirmen (eine aufgrund dubioser machenschaften insolvent) stellten mal fest,
daß
der keller naß und entsprechend durch freilegen
der außenwände zu sanieren sei.
dann wieder war er angeblich völlig trocken, was sogar der jetzige geschäftsführer
der
aktuellen hausverwaltung mit seinem wort "staubtrocken"
in einem zeitungsinterview
wider besseres wissen darstellte.
ein vom gericht bestellter gutachter stellte eine "starke
durchfeuchtung" der kellerwände
fest. die schäden seien eine folge von "alterung
und verschleiß". schimmel wurde neben-
bei auch festgestellt. mehrfachbruch der bodenplatte selbstverständlich
auch vorhanden.

nach
wikipedia, der freien enzyklopädie, ist verschleiß
"die unerwünschte veränderung
der oberfläche von gebrauchsgegenständen durch lostrennen kleiner
teilchen infolge
mechanischer ursachen, z.B. reibung...".
als ich das las, war mir schlagartig klar, daß der festgestellte verschleiß
nicht uner-
wünscht ist, er muß gewünscht und gewollt
sein, denn man hätte ihm schon vor jahr-
zehnten begegnen müssen und tat es nicht. die mängel waren bekannt
und wurden
auch gelegentlich von den mietern mitgeteilt.
warum geschah nichts? inkompetenz? kein geld? wann ist eigentlich ein haus abbe-
zahlt, schulden-/belastungsfrei? nach 20 jahren, 30?, 40? nun, wir wissen es
nicht
genau. aber, daß es so ist, steht fest. mit anderen worten: der vermieter
zieht über
jahrzehnte mieten ein. was reinvestiert er in seine häuser - es gibt mehrere
aus der
baureihe - während dieser zeit(en)? nun, einmal wurden fassaden und kellerdecken
gedämmt, vielleicht gab es auch mal einen außenanstrich, isolierfenster
und sogar
eine
neue haustür wurden eingebaut. das war's. spätestens in den 70er jahren
wäre
der keller sanierungsbedürftig gewesen. nichts geschah außer unterlassung.
die aufsichtspflichtverletzung der im aufsichtsrat sitzenden muß dringend
vermutet
werden - und ungenügende kontrolle der letzteren. cui bono?
noch
einige bilder, die die stimmung heben können. kürzlich wurden die
hausstroman-
schlüsse in den keller verlegt, wozu die stadt aufforderte. zwei tage später
war die
waschküche nach starkregen voll gelaufen, zum glück nur bis knapp
an das starkstrom-
kabel (schwarz links neben stuhl).
natürlich, Sie ahnen es, hat der keller kein einziges rückstauventil,
obwohl die vorge-
schrieben sind. was passiert beim nächsten starkregen? übrigens: bereits
ein haus
weiter sind rückstauventile vorhanden. warum? da wohnte der frühere
hausmeister.
aufgrund
des gutachterberichts wurde der vermieter veranlasst, wenigstens kleinere
mängel zu beseitigen. ein schadhaftes
rohr, dessen ausdünstungen plus kellergerüche
direkt in meine speisekammer aufsteigen, wurde gereinigt und mit zement und
einem
dämmschaum versehen. man hätte auch das rohr direkt tauschen können.

schimmel
wurde mit einem handfeger entfernt (wenn das mal geht) und wände wurden
mit antischimmelmittel eingesprüht (wenn das mal reicht).
die
steigerung des stückwerks:
ein verschimmelter, teils verfaulter holzverschlag wurde nur halbseitig ausgewechselt,
ein seiner standfestigkeit beraubter stützbalken, da unten verfault, einfach
stehen bzw.
hängen und die verschimmelten holzreste tagelang liegen gelassen.

Sie
sehen, wer so arbeitet, der meint es gut: mit sich selbst und nicht einmal das
richtig.
Sie fragen nach satire? da werden unhaltbare zustände als normal zu verkaufen
versucht,
und sanierungen dermaßen tölpelhaft durchgeführt, daß
man sich berechtigterweise fragen
muß, wie ein vermieter, der nach eigenem bekunden mehr als 3000 mieter
hat, in vergleich-
baren fällen vorgeht: inkompetenz und dilettantismus als methode? es muß
gefragt werden,
wie ein aufsichtsrat, dem ein örtlicher bürgermeister vorsitzt, seine
diesbezüglichen pflich-
ten wahrnimmt.
man tut gut daran, dies alles einerseits wohl ernst zu nehmen, andererseits
ist es derma-
ßen absurd, wie immer wieder außenstehende (= ohne eigeninteresse)
bestätigen, daß
man gelegentlich darüber lachen muß. Sie fragen nach der überhöhung?
der übertreibung?
das zeichnet ja auch satire aus. ich bedaure: sehr gerne hätte ich spaßeshalber
übertrieben,
aber meine chronisten- (und christen-) pflicht gemahnte, mich streng an die
wahrheit zu
halten. alle tatsachen sind durch das gesichert, wie das motto eines magazins
lautet, das
sich auf lokus reimt: fuck10 - fuck10
- fuck10. ob das bereits ein kommentar ist?
es ist realsatire - oder doch alles frei erfunden?
ich
bin sicher nur zu pingelig.
einfach über alles hinwegsehen und sich schön denken. wie wäre
es damit? oder dem
vermieter (über seinen anwalt) glauben? danach sollen ja meinen beobachtungen
und
"querulatorischen" mitteilungen jede
"substanz ermangeln". bei wikipedia findet man:
"speziell
personen, die bei behörden oder vor gericht ständig offensichtlich
unbegründete
anträge stellen, werden als querulanten
bezeichnet." alles offensichtlich unbegründet?
ich meine: alles sehr offensichtlich... . wer will da wen für blöd
verkaufen?
fuck
(englisch) = lautsprachlich "fa(c)k"
10 = "ten" (englisch) lautsprachlich "ten"
zusammen: fa(c)k+ten = fakten
(fakten sind keine f-akten!)
http://de.wikipedia.org/wiki/Fakten
bedeutung von fuck? na, das
wissen Sie sicher. deutsche
übersetzung? ne, laß' ma sein...
http://de.wikipedia.org/wiki/Fuck