alles
liegt am fenster
![]()
die trocknung
01.09.2004,
heute hatte ich einen termin bei meinem anwalt. dies war deshalb nötig
geworden, weil der liebe herr divan, aladin hilf, seinen anwalt vorher
einschaltete.
nach dem besuch beim anwalt sah ich aus meinem fenster gegen 14 uhr herrn divan
von
feinwohnen. etwas später hörte ich geräusche im flur. herr divan
hatte wohl irgendwo
geklingelt, außer bei mir, sicher aus gutem grund. ich hörte dann
durch die geschlossene
tür:" wegen keller". danach hörte ich stimmen von unten.
kurze zeit später waren die
stimmen draußen. ich hatte nämlich gelüftet, weil es in meiner
wohnung etwas nach
schimmel roch. ich lüfte überhaupt sehr viel und habe oft mehrere
fenster oder alle
komplett offen. deshalb bekam ich mit, daß vor meinem küchenfenster
jemand sprach.
nun, dann ging ich hinaus und fand herrn divan und seinen mitarbeiter kostnix
im
gespräch mit frau k., bewohnerin mitte 1. stock. frau k., resolute person,
klopfte mit
dem fuß gegen den sockel, an dem man erkennen konnte, daß sich die
feuchtigkeit
hochzieht. sie sagte: "und was ist das? das ist doch
naß, wie unten die wand."
die
herren sagten nichts. es ging dann sofort um die nebenkosten aus 2002, wo frau
k.
eine gutschrift erwartete. herr d. tat sehr generös, indem er sagte, er
kenne ja nun
ihren namen, und er würde sich natürlich persönlich darum kümmern.
ich hatte übrigens vorher kurz herrn d. und k. gegrüßt, was
aber unbeantwortet blieb.
die feinen herren, herr d. immer tadellos gekleidet, beachteten mich nicht,
so als sei ich
luft. selbst bei der verabschiedung grüßten sie nur frau k. nun,
ich erwähne das nur,
weil es die vorgehensweise von feinwohnen aufzeigt. als die herrschaften weg
waren,
fragte ich frau k., worum es denn gegangen sei. nun, einmal um die nebenkosten
und
dann den keller.
der
keller von frau k, der raum, in dem die unterhaltung mit dem gutachter und den
anderen am 9.7.2004
stattfand, ist ebenfalls von feuchte betroffen, im grunde wie alle
außenwände, manche allerdings sind auch weniger betroffen. frau k.
erwähnte, daß
sie mit den herren im keller war und auf die mängel hinwies. herr d. meinte,
wie schon
damals der angebliche gutachter, das käme durch das fenster.
herr d. äußerte gegenüber frau k., daß man demnächst
eine 10 cm kiesaufschüttung
draußen vor den außenwänden aufbringen werde. frau k. sagte
mir, daß das sicher
nicht reichen werde.
dann habe herr d. noch gesagt, sie müsse ja nicht hier wohnen und könne
ja ausziehen.
frau k. war regelrecht verärgert und äußerte auch mir gegenüber,
daß sie sich nicht für
ernst genommen ansehe. es läge nicht am fenster, das sie auch nicht ständig
geöffnet
habe. zudem ist diese kellerseite nicht die schlagseite, wo regen durch's fenster
eintritt
(beim nächsten regen kann das sicher demonstriert werden.)
ich fragte frau k., ob ich sie als zeugin benennen könne, falls das nötig
werden würde.
damit war sie einverstanden. dann holte ich meine kamera und machte in ihrem
beisein
fotos vom zustand nach verputzen und dem trocknen der wände. man sieht
erstaunlicher-
weise, daß die wände im oberen bereich vollständig trocken sind
(heller zement) und im
unteren überwiegend nicht.
das läßt nur den schluß zu, daß die dahinterliegende
wand naß ist. frau k. zeigte mir auch
eine stelle, nämlich die holzabtrennung von ihrem zu meinem keller. im
unteren bereich,
zur außenwand hin, ist das holz schwarz, es sieht nach verfault und schimmel
aus.
Sie sehen dies hier als bildhintergrund. da die abtrennung aber nicht nur wand,
sondern
auch bodenkontakt hat, ist darauf zu schließen, daß sich das holz
durch über den einge-
tretene feuchtigkeit im lauf der jahre so verändert hat, wie ich finde
ein nützlicher
indikator, denn holz lebt.
dies
hatte frau k. wenige minuten vorher noch herrn d. gezeigt, der alles auf das
fenster
abschieben wollte und ihr sogar gegenüber frecherweise äußerte,
das könne ja auch
daran liegen, wenn man selbst da wasser verschütten würde. frau k.
nutzt ihren keller
mangels masse nicht und wäsche wird nur draußen getrocknet.
dann
war ich noch mal in meinem kellerraum und fand eine, von der feuchte von außen
nach innen gedrückte alte putzstelle, die die fleißigen gärtner
beim verputzen übersehen
haben (der zweite verputzmann war auch ein mitarbeiter der gartenkolonne).
immer,
wenn ich nach abwesenheit meine wohnung betrete, rieche ich etwas diffuses,
es könnte schimmel sein. dies teilte ich bereits am 14.05. 2004 der willnich
mit.
an diesem tag war ein herr dünn von willnich mit frau müller von der
feinwohnen da.
zum schluß des gespräches vereinbarten wir, daß herr d. in
meiner wohnung "in ein
paar wochen" eine feuchtigkeitsmeßung
durchführen wird.
ahnen Sie, was daraus geworden ist?
"es
liegt am fenster"
ist natürlich quatsch: der keller ist so naß,
daß es selbst dem holz
keinen spaß mehr macht. mit maus über
bild für wechsel
man
sieht eine stelle, an der nach mehr als 5 tagen nach verputzen
(26.08.2004) am
01.09. 2004 noch etliche stellen im unteren bereich
nicht so wie oben (hellgraue stellen) ausgetrocknet
sind, das läßt nur
einen schluß zu: der untere bereich, der ans erdreich grenzt, ist naß.
die oberen, getrockneten stellen befinden sich oberhalb des erdreichs.
mit maus über bild für wechsel
