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mieter betuppen?
der untergang des abendlandes?
©
gewidmet anna politkowskaja
fuck10
den bundespräsidenten aufhängen?
wo hat ein rind gelacht?
SCREENSHOT OKTOBER  2006
betrug?


geh weg gwg geh

*stunden deutscher dienstleistungs-
kunst - meine erfahrungen mit der unbedingt
?
würdigen gehweg-trostlos und deren merkwürdigen, "sehr wichtigen"
tochter
fimmoin (da versagt die großschreibung aus unbekannten gründen) oder wie ich "gemeinnützig"
buchstabieren lernte
und eine umfrage bewirkte

schwindler und beutelschreiner?
schurken- oder doch nur bubenstücke?
zu vernachlässigende einzelfälle? oder nur ein bißchen driß?
alles lug
und trug? mobben, täuschen, betrügen, lügen? gemein, -nützig oder
eigennützlich? oder nur eigentümlich, seltsam? weltniveau
oder nur
provinziell
er krämerladen? bei vertragsbruch kein aufsehen, bitte!

zum lügen geschickte* mitarbeiter (nicht jeder geschickte ist ein gesandter) vollziehen ver-
tragsbruch
-
starkstromsicherungskästen in waschküchen mit offenem abfluß ohne rückstauventi
le
mit prompter überschwemmung -
gärtner als in der nähe von gasleitungen unter-tage-arbeitende "gebäudefachsanierer"
ohne lageplan und ahnung -
fast schon surrealistischer, eigenen
betreuungswunsch projizierender und sich dabei zum
beleidiger verwandelnder,
beklagter geschäftsführer, der sich später selbst beleidigt fühlen
will,
absurderweise komplimente ausspricht und paradox zugleich noch zusammenarbeit an-
bietet, hinterrücks aber, dies verschweigend, die fristlose kündigung betreibt -
das wort "rechtsverdreher" in den mund nehmender
anwalt, eine fristlose kündigung ausfer-
tigend, in der das auszugsdatum bereits in der vergangenheit liegt -
stellvertr. aufsichtsratsvorsitzender als nicht-aufsehen-wollender -
bürovorsteher mit der bitte um verständnis für vertragsbruch -

empfiehlt sich hier still-schweigen oder ist nicht etwa doch laut-sprechen angesagt? wie
wäre es zunächst zum auflockern mit einem herzhaftem lachen? schauen Sie mal rein...

im september 2006 bereitete ich mich darauf vor, meine wohnung zu räumen, schickte des-
halb, auch in sorge um meine mitbewohner, meinem vermieter, d.h. der damit beauftragten
hausverwaltung fimmoin
, eine email - eigentümerin nicht nur dieses hauses ist die gehweg-tro-
isdorf.

lt. früherer homepage verfügt fimmoin über "qualifizierte mitarbeiter" und "weist ... eine sehr
wichtige
und nachhaltige stellung auf kommunaler ebene nach."

sie betreut auch die mieter "umfangreich." schauen wir doch einmal und fragen uns, was da
- eigenlob (stinkt hier was?) mal außen vor gelassen - und wie es sehr wichtig, nachhaltig,
umfangreich und qualifiziert dargeboten wurde. ich werde den scherz unterlassen, zu erwäh-
nen, daß "qual" bestandteil von "qualifiziert" ist. das kann ja jeder ohnehin sehen, wenn er
das wort liest. stellen Sie sich jetzt bitte rudi carrell vor, wie er singt: "laß' dich überraschen."

kommt wichtig eigentlich von wichten im sinne von bedeutung oder etwa von
gewichtig, kör-
perlicher massigkeit? oder haben wir es hier mit wichten und schraten zu tun? immerhin wur-
den die schon in einer komisch-mythologischen oper, "die schöne galathee", besungen. dafür
müssen wichte schon wichtig sein. aber halt, wollen wir jetzt mal nicht kulturell werden.

guten tag bei fimmoin,

während meiner mietzeit habe ich nie meinungsverschiedenheiten, streit o.ä. im hause mit den mietern oder umgekehrt erlebt. unter
den mietern selbst ist auch nie derartiges vorgekommen.

mit anderen worten, es war ein sehr gutes nachbarschaftliches klima. das bedingt, daß ich auch nach meinem auszug an den men-
schen im haus interessiert bin und vor allem daran, daß Sie die soziologische zusammensetzung beachten, wenn Sie einen neuen
mieter für das haus aussuchen.

es sind alles menschen über 50 und weit über die 70 jahre. von daher sollte es selbstverständlich sein, daß Sie dies berücksichtigen.
aber Sie ahnen schon, warum ich das extra hier betone.

schade, daß Sie keinen gebrauch davon gemacht haben, mieterinteressenten schon jetzt die wohnung zu zeigen, denn ich hätte
ihnen gerne von all den bekannten vorzügen berichtet.

ich werde Sie, d.h. die ganze fa. fimmoin und auch die gehweg als führende dienstleister in der erinnerung behalten, die sie sich red-
lich und unvergleichlich, eigentlich unsagbar, tatkräftig verdient haben. daß bei Ihnen gärtner schon mal unter tage arbeiten: na,
schwamm drüber. aber darauf muß man erst mal kommen. respekt! das macht Ihnen keiner nach.

im grunde stimmt es mich ein wenig traurig, daß ich demnächst nur noch selten oder gar nicht mehr von Ihnen und Ihren außeror-
dentlichen dienstleistungen berichten darf. aber ich verbleibe mit der selbst erfahrenen, fast schon empirischen gewißheit, daß Sie
weiterhin einzigartiges bewirken und hoffentlich dann andere chronisten inspirieren.

darum: glück auf!

p.s. grüßen Sie doch bitte, aladin hilf, meinen lieben freund.

daß diese firma meine worte offenbar als aufforderung verstand "weiterhin einzigartiges
(zu) bewirken", ahnte ich da noch nicht. ich bin auch kein hellseher. inwieweit sich die mitar-
beiter und damit auch die firma selbst (pars pro toto) qualifizierten, wird sich sogleich er-
weisen.

können Sie sich übrigens vorstellen, daß eine wohnungsbaugenossenschaft mit einem "woh-
nungsbestand von ca. 3.000 einheiten" nicht im telefonbuch zu finden ist? selbst im online-
telefonbuch werden Sie unter "gemeinnützige wohnungsbaugenossenschaft trostlos eg" oder
"gehweg-trostlos eg"
keinen eintrag finden. das ist angewandte transparenz.

heißen die etwa jetzt anders? im mietaufhebungsvertrag aus dem monat august 2006 fin-
det als name:
"gemeinnützige wohnungsbaugenossenschaft trostlos eg" verwendung.

warum vereinbart man in so einem vertrag stillschweigen? könnte ansonsten etwa unange-
nehmes
bekannt werden? was meinen Sie, wer diesen passus in den vertrag aufnehmen
wollte? Sie kommen von selbst darauf.

worum geht es denn überhaupt?

was ist, wenn die 100%ige tochter der gehweg, die firma fimmoin, ihrer vertragsverpflichtung
im gehweg-auftrag nicht nachkommt? was ist, wenn auch gehweg selbst der verpflichtung bis
heute, den 12.10.2006 nicht nachkommt?

was ist, wenn nicht nur mutter und tochter versagen, sondern auch der vater nicht rea-
giert? leider gibt es für den fall keinen großvater. der vater - nebenbei bürgermeister einer
stadt mit dem hübschen slogan: trostlos, eine familienangelegenheit
(von wegen) - in
diesem bild ist ein stellvertretender aufsichtsrat, der durch seinen büroleiter erklären läßt,
er habe gar keine aufsichtsfunktion in so einem fall.

was, wenn der büroleiter des nicht-aufsicht-wahrnehmen-wollenden um verständnis für die
vorgehensweise des vertragsbruchs ersucht?

wenn weder der für die umsetzung des vertrages verantwortliche reagiert, sein übergeordne-
ter auftraggeber schon gar nicht, noch einer für die aufsicht verantwortlichen, muß es erst
einmal des nachfragens und -forschens genug sein.


wie anders, als nach dem vertragsbruch das wort zu ergreifen, kann auf den vertragsbruch
hingewiesen
werden? ist da stillschweigen das empfehlenswerte mittel?

mir kam dann sogar noch ein böser verdacht. hatte man etwa im wissen um den - geplanten?
- vertragsbruch den passus stillschweigen eingebaut, um eine spätere reklamationen zu
verhindern? das musste ja schiefgehen.

bis jetzt ist Ihnen noch nicht klar, um was für einen vertragsbruch es sich handelt. das
wird sich gleich finden. ich benutze dazu ein skript, das ich zeitnah angefertigt habe, mit
dem arbeitstitel: "gehweg prellt mieter."

verhalte ich mich rufschädigend? oder beschreibe ich nur die selbst herbeigeführte rufschä-
digung der gehweg? sehen und bewerten Sie selbst, verurteilen Sie niemanden, es sind ja alles
menschen.

der feldversuch

im jahre 1998, in eine wohnung der gehweg eingezogen, hatte ich die gelegenheit zu einem
feldversuch, der damit begann, daß mir ein den keller zeigender beauftragter mensch
erklärte: "der keller wird dieses jahr gemacht." noch wußte ich nicht, daß es überhaupt
diesen feldversuch gibt.

er bestand darin, herauszufinden, inweit die - leider, wohl aus gutem grund, nicht schrift-
lich fixierte - ansage umgesetzt würde.

das gestaltete sich anfangs schwierig, da man davon nichts wissen wollte. nichts-wissen-
wollen, nichts-gesagt-haben, nichts-gehört-haben usw. waren in folge botschaften, die ich
schnell verstand, aber nicht gutheißen konnte. dies hat sich über jahre fortgesetzt.

die daraus entstandenen berichte habe ich schon seit dem jahre 2001 auf meine internet-
seite
gestellt. diese aktuelle seite ist dort unter "mieter betuppen" abgelegt.

mißglückte terminvereinbarung


ich schrieb kürzlich wegen der wohnungsübergabe die fa. fimmoin an und schlug als termin
den 30.09. vor, es war auch der tag, an dem das mietverhältnis endete. ich fand kurz zuvor
ein fimmoin-schreiben im briefkasten. man würde gerne die übergabe der garage am 30.09.
durchführen. ích antwortete, man könne doch beides, garage und wohnung am selben tag
machen.

ich beschloß sicherheitshalber auch bei fimmoin anzurufen. die junge dame, die mir den
brief geschrieben hatte, meinte dann, daß sie ja gar nicht am 30.09. arbeiten.

erstaunt, aber nicht verwundert, weil ich ja derlei schon von dieser firma kannte, fragte ich,
warum man mir erst schreibt, daß man an diesem tag, an dem also, wie ich jetzt erfuhr,
gar nicht gearbeitet wird, doch arbeiten würde. die junge dame wußte darauf nichts zu
sagen - war sie
vielleicht alt?

ich antwortete nur noch: "ein blick in den kalender hätte sich gelohnt." wir einigten uns
dann auf den 04.10.2006 um 15 uhr.

beginnen wir nun also an diesem tag und rollen dann die ereignisse nach hinten auf.

der vertragsbruch

ich war davon überzeugt, daß nach der wohnungsübergabe ein ende des herumärgerns mit
gehweg/fimmoin wäre.
da sollte ich mich getäuscht haben, wie ich schnell feststellte. im grunde
wurde ich getäuscht und das nicht nur einmal.
darum hatte
ich veranlassung, der firma im-
mofin
zu schreiben:

hallo bei fimmoin,

ahnungsloser mitarbeiter und vertragsverletzung

da hatte ich kürzlich schon gedacht, nur noch wenig gelegenheit zu haben, von Ihren außerordentlichen dienstleistungen zu be-
richten. wie man sich irren kann. danke für Ihren heutigen beitrag zu meiner dienstleistungssammlung.

heute war (die verspätung lag auf Ihrer seite) wohnungsübergabe am hofweiher 40 in 53840 trostlos. bitte auch diese anschrift
weiterhin zu nutzen, wenn Sie z.b. die jahresabrechnung 2005 versenden. ich habe einen postnachsendeauftrag.

noch vor kurzem eilte ihr dynamischer geschäftsführer mit einem fläschchen antischimmelmittel herbei und ließ es sich nun nehmen,
bei einer wohnungsübergabe anwesend zu sein? aber er ist ja vertretungsberechtigt.

es erschienen pünktlich gegen 15 uhr ein herr lorenz (falls ich den namen mir richtig gemerkt habe) in begleitung einer jungen dame.
bei mir war als zeuge herr frank b.

nach kurzer wohnungsbegehung, der mitarbeiter ließ wasser laufen und spülte die toilette, was wahrscheinlich eine wichtige prü-
fung war, er öffnete noch ein fenster auf kippstellung, fragte er mich, ob der teppichboden im wohnzimmer von mir sei. nein, so
musste ich verneinen, der war schon beim einzug da.

im keller wurden die gas- und stromstände abgelesen und notiert. ich hatte sie schon zuvor im beisein der nachbarin frau f. abgele-
sen. frau f. bestätigte mit ihrer unterschrift.

es ging wieder in die wohnung zurück. ich übergab die schlüssel. dann schien es, daß der mitarbeiter zum aufbruch drängte. ich
möge das übergabeprotokoll unterzeichnen. ich fragte nach der bezahlung.

immerhin war ja gegenstand der mietaufhebung, daß an mich 1500,- euro plus die kaution von 750,- euro spätestens bei woh-
nungsübergabe auszuzahlen seien.

der mitarbeiter wußte nicht bescheid, er war darüber nicht informiert: eine klare vertragsverletzung von fimmoin.

mir entfuhr der satz: "ja, so kennen wir sie, die firma fimmoin."

ich hatte keine lust auf weiteres palavern, denn der mitarbeiter meinte nun, ich möge ihm das schriftlich zeigen. ich verweigerte dies
mit hinweis darauf, daß der vorgang seinem arbeitgeber seit wochen vorliege. er möge dies klären. vorher würde ich nichts unter-
schreiben.

ich verließ die wohnung und wartete draußen. der mitarbeiter erschien und gab an, daß der betrag am 01.10.2006 überwiesen
worden sei. dies hörte auch herr b.

der 01.10. war kein bankarbeitstag. ich antwortete, daß ich noch heute per internetbanking meinen kontoauszug vor augen hatte.
da war keine entsprechende gutschrift.

das sei wohl wegen dem feiertag, so der mitarbeiter. ich nahm das so hin und werde die nächsten tage die eingänge prüfen.

sodann unterzeichnte ich das übergabeprotokoll und ließ von dem mitarbeiter vermerken, daß die summe überwiesen (gezahlt)
worden sei.

im übergabeprotokoll hat der mitarbeiter mit einem x angekreuzt: "bei der gemeinsamen begehung mit dem neuen mieter wurden
keine mängel festgestellt." ich lege wert auf die feststellung, daß ich nicht der neue mieter bin, auch wenn Sie mich gerne als
solchen hätten.

später erst, ich selbst hatte auch nicht darauf geachtet, fiel mir ein, daß wir die garage gar nicht besichtigt hatten. die schlüssel
wurden aber übergeben.

bitte mir nachträglich zu bestätigen, daß die garage auch ordentlich = besenrein und unbeschädigt übergeben wurde.

daß Sie im übergabeprotokoll die wohnung als "renoviert übergeben" vermerken, freut mich, ist aber sachlich falsch. es war "be-
senrein" vereinbart. aber was Sie mit dem formular letztlich anfangen, kann mir egal sein. ob das etikettenschwindel ist? fragen
Sie mich das besser nicht.

der mitarbeiter verabschiedete sich mit "auf wiedersehen." ich sagte, daß ich diesen gruß nicht erwidern werde.

ich ersuche Sie, falls die überweisung nicht spätestens morgen eintrifft, dies in Ihrem eigenen interesse möglichst schnell
sicherzustellen.

der dankbare immfon-dienstleistungs-fan

um eines gleich von vorneherein auszuschließen: ich hatte fimmoin vorher gebeten, die sum-
me bar zu entrichten. damit wäre alles klar gewesen. dies tat man aber nicht. im übrigen
muß es nicht meine sorge sein, wie ein vertragspartner sicherstellt, daß er seiner verpflich-
tung genüge tun kann.

früher buchte fimmoin von meinem konto die miete ab, bis ich ihnen das untersagte. insofern
darf die kenntnis meiner
kontonummer - die unverändert meine ist - vorausgesetzt werden;
das sollte eine gute buchhaltung hergeben.

selbst der lügende mitarbeiter hätte mich, wäre meine kontonummer verschlampt worden,
danach spätestens bei der wohnungsübergabe fragen können.

aber er log ja frech, daß die überweisung am 01.10.2006 ausgeführt wurde. zu seinen guns-
ten nehme ich an, daß man ihn mit lügenhaften informationen fütterte, die er dann vor mir
verdaute. was blieb ihm anderes übrig?

es hat mich niemand um meine kontoverbindung gebeten. allein schon deswegen hatte ich
bis zum moment der wohnungsübergabe erwartet, daß der betrag bar bezahlt wird.

jetzt sollte man doch glauben, daß die zahlung hurtig gebucht und eine - fällige - entschul-
digung angeboten würde. nichts geschah. so musste ich den anwalt der gegenseite an-
schreiben:

guten tag bei schindlers und schreiners,

Sie, lieber herr schreiner, haben sich schon oft, mit recht, um den ruf Ihrer mandantschaft gesorgt und mir vergeblich unterstellen
wollen, diesen zu schädigen. schon früher wies ich Sie darauf hin, daß Ihre mandantschaft nach kräften selbst ihre eigene rufschä-
digung herbeiführt. dabei war und ist meine mithilfe völlig entbehrlich. ich wirke nur als chronist der entgleisungen.

leider muß ich erneut das verhalten Ihrer mandantschaft bemängeln, die sich eindeutig nicht an abmachungen hält.

im mietaufhebungsverfahren v. 09.08.2006, meinem anwalt aber erst am 24.08. zugegangen, also von Ihnen, herr schreiner mal
wieder verspätet bearbeitet - aber so kenne ich Sie ja bereits - war vereinbart, eine abstandszahlung an mich - verklärt von Ihnen
als "umzugsbeihilfe" verniedlicht - spätestens bei wohnungsübergabe zu zahlen. dies ist nicht erfolgt.

ich hatte übrigens fimmoin vorher darum gebeten, dies bar zu entrichten. man war also dort, wenn Sie Ihrer mandanschaft die miet-
aufhebung früher zusandten, dort seit bald 2 monaten informiert.

nun, gestern war wohnungsübergabe. der dazu beauftragte mitarbeiter (dumm gelaufen, oder?) wußte von gar nichts bescheid. so
läßt man bei fimmoin die mitarbeiter auch noch vor die wand laufen. das ist nicht nur peinlich, sondern offenbart ein hohes maß an
unprofessionalität, etwas, das ich bereits schon früher gelegenheit hatte, feststellen zu können.

man könnte auch sagen, daß es absicht war, ein letzter gruß an mich. aber das kann mir egal sein. angreifbar machen dadurch Ihre
mandantschaft und Sie.

der mitarbeiter musste rückfragen und teilte dann mit, daß am 01.10., obwohl ich um barzahlung bat, die überweisung erfolgt sei. das
kann ich glauben, muß ich aber nicht.

ein anruf bei meiner bank ergab, daß überweisungen innerhalb deutschlands 2-3 werktage brauchen, von hausbank zu hausbank so-
gar nur 2 oder weniger.

bislang ist auf meinem konto auch heute keine zahlung Ihrer mandantschaft eingegangen.

bitte sorgen Sie doch dort noch einmal nach dem rechten. ich weiß, Sie haben da schon sowieso viel zu tun. aber Sie wollen sich
doch nicht (bzw. Ihre mandantschaft) vollends lächerlich machen, oder?

oder ist es dort so, wie es manche sogar an der wand hängen haben: "ist der ruf erst ruiniert, lebt sich's gänzlich
ungeniert?"

ich bin übrigens von gehweg/fimmoin vollständig kuriert, setzt man voraus, daß es eine krankheit gewesen sein muß, mit so einem ver-
mieter gesegnet gewesen zu sein. genossenschaft nennen sich viele, aber genossenschaft zu sein bleibt schwer.

auch der anwalt antwortete nicht, ließ aber über meinen anwalt erklären, ich möge ihn nicht
mehr anschreiben, sonst gäb's ärger, was immer das zu bedeuten hat. vorher hatte ich
aber schlecht geschlafen und, da immer noch kein geld da war, erneut dem anwalt ge-
schrieben:

(überarbeitete fassung 06.10.2006 - 19:45)

guten tag in d'dorf,

das ist ein bestandteil meiner realsatire ©

heute morgen wach geworden, hatte ich vor meinem inneren geistigen auge einen briefkopf, den es so nicht gibt. darauf stand:
"schwindler und beutelschreiner." ich hatte im traum einen brief geschrieben. irgendetwas hatte mich bzw. mein unterbewußt-
sein beschäftigt. man hat eben immer zu tun.

ich konnte mir das erst gar nicht erklären. dann dämmerte es mir, genau so, wie es draußen hell wurde. ich mußte nur ein "w"
und "beutel" weglassen. wie gut, daß ich Sie nicht versehentlich so angesprochen hatte. hätten Sie mir das übelgenommen?

als sprachforscher interessieren mich namen, deren ursprüngliche bedeutung, was davon übriggeblieben ist und im sprachge-
brauch noch verwendet wird. ich gehe damit spielerisch um (siehe schiller: nur da, wo der mensch spielen kann, ist er mensch)
und stelle schon mal buchstaben um, wie z.b. fußball zu bußfall etc.

so gab es im mittelalter ehrbare berufe (man müsste wohl bei ehrbar " " setzen) wie z.b. den schinder. das waren henkershilfe
und spießgesellen, die sich auf das foltern verstanden. ob sich der schindler davon ableitet, ist mir nicht ganz klar. vielleicht
wissen Sie es. http://de.wikipedia.org/wiki/Tierk%C3%B6rperverwertung

im heutigen sprachgebrauch redet man ja oft (ohne zu wissen, was man da sagt) von: "spann' mich nicht so lange auf die folter."
gemeint ist dabei, daß man zur sache kommen soll.

wie kam ich auf beutelschreiner(ei)? ich behalte das wortspiel bei, auch wenn es nicht die wahre bedeutung des geschehens
trifft (erklärung weiter unten). was hat das mit "rechtsverdreher" zu tun? zunächst zu letzterem.

herr burkhard schreiner äußerte in einer gerichtsverhandlung, die letztlich zum mietaufhebungsvertrag führte, im beisein der
richterin, seines mandanten, meines anwalts und meiner eigenen wenigkeit, das wort "rechtsverdreher", ohne dazu aufge-
fordert oder aus dem zusammenhang erkennbar motiviert gewesen zu sein.

sein sozusagen ausgestreckter, imaginärer, geistiger zeigefinger wies dabei ins leere, denn die richterin und meinen anwalt
konnte er wohl schlechterdings nicht damit meinen, es sei denn, er hätte sich deutlicher standesrechtlicher sanktionen gegen
sich versichern wollen.

ich selbst schied als nicht-rechtsvertreter aus. wer also blieb übrig? wohin wiesen die anderen imaginären finger des herrn
schreiner? ich bin sicher, da kommen Sie selbst drauf.

herr schreiner sandte meinem anwalt ende august einen mietaufhebungsvertrag, an dem er hingebungsvoll herumgefeilt, um
nicht zu sagen, gefeilscht hatte. ausgefertigt hatte er das gute stück schon anfang august.

das aber ist noch keine beutelschreinerei, das nennt man höchstens schlamperei, nachlässigkeit oder absicht. im mietaufhe-
bungsvertrag war (und ist) geregelt, daß an mich bis zum 30.09.2006 eine abstandszahlung auszuzahlen sei, spätestens bei
wohnungsübergabe.

die war am 04.10.2006. auf meinem konto ist selbst heute, zwei tage danach, kein zahlungseingang feststellbar. ist herr
schreiner der beutelschreiner (ein geradezu einladendes und darum verwendetes wortspiel) oder seine dubiose mandant-
schaft?

nach wikipedia: "war der Beutelschreiner ein mittelalterlicher Dieb, der den am Gürtel befestigten Geldbeutel samt Inhalt
abschnitt." http://de.wikipedia.org/wiki/Beutelschreiner

natürlich sind herr schreiner samt mandantschaft keine diebe, denn mein beutel ist noch immer leer. wäre er voll, würde ich
schon darauf aufpassen.

der vorgang des nichteinhaltens der vertraglichen zahlungsverpflichtung passt aber ins bild. meine erfahrungen mit dieser man-
dantschaft sind vielfältig. besonders gern gab es versprechungen, die nicht eingehalten wurden (wie aktuell).

es sind aber auch bizarre dinge geschehen. ich erwähnte die gerichtsverhandlung, in der herr schreiner - als einziger -
"rechtsverdreher" in den mund nahm.

sein - beklagter - mandant entglitt dort selbst, oh aladin hilf, indem er mir eine amtliche betreuung gleich doppelt anempfahl.
dies nahm ich zum anlaß, dem aus dem moslemischen kulturkreis abstammenden herrn meine meinung darüber schriftlich
mitzuteilen.

ich ahnte noch nicht, daß herr f. sich, was die betreuung anging, mit mir verwechselte, eine annahme, zu der ich erst später an-
laß hatte.

meine erwiderung auf die freche, vor gericht und zeugen abgegebene beleidigung wurde dann vergeblich zu einer fristlosen, aber
letztlich haltlosen, kündigung zu manipulieren versucht, des inhalts, ich hätte nun selbst die mandantschaft beleidigt, was wieder-
um im mietaufhebungsvertrag endete, denn nun bot man eine "vergleichsweise auflösung des mietverhältnisses" an.

offenbar war klargeworden, daß man die fristlose kündigung, auch aufgrund handwerklicher fehler, nicht durchsetzen konnte.
die mir von der mandantschaft böswillig unterstellte, nebenbei beleidigende und ehrverletzende, betreuungsempfehlung inter-
pretierte ich später als verborgenen, auf mich projizierten wunsch nach eigenbetreuung des mandanten; es handelt sich im-
merhin um den geschäftsführer der firma fimmoin. wieso?

wenige tage nach der gerichtsverhandlung suchte mich der mandant auf, um mir vereinbarungsgemäß ein fläschchen antischim-
melmittel zu überreichen. dafür hätte ein praktikant gereicht.

herr f. äußerte mir gegenüber dabei seinen respekt, bot mir gar noch freundlichst berufliche zusammenarbeit als berater an. ich
war entzückt, wie liebenswert. doch wehe, wenn die danäer mit geschenken kommen! herr f. wußte da bereits von der fristlosen
kündigung, zeigte mir also sein zweites, vielleicht wahres, gesicht. als schauspieler könnte er was werden.

einen tag später erreichte mich die fristlose kündigung, die, das war auch wieder eine kleine glanzleistung des herrn schreiner,
bereits rückwirkend ausgefertigt war. ich sollte also schon zukünftig in der vergangenheit ausgezogen sein. das war keine rechts-
verdrehung, das war nonsense und ein grober blackout.

ich war erstaunt: der mich einen tag zuvor noch - im verborgenen wissen um die bereits eingeleitete, mir dabei aber verschwie-
gene, fristlose kündigung - besuchende herr f. war also von mir angeblich dermaßen beleidigt worden, daß man mir deshalb frist-
los kündigen mußte, er sonderte mir gegenüber aber gleichzeitig, ebenso hinterhältig, verlogen, absurd und paradox, wie ich nach
erhalt der kündigung empfand, komplimente ab und bot mir obendrein noch mitarbeit an.

offenbar qualifiziert man sich so als geschäftsführer.

das waren für mich einige, nicht zu vereinbarende, dinge zuviel. ich fragte mich: wer muß da wohl betreut werden? als ehemali-
ger berufsbetreuer habe ich da so meine erfahrungen.

ob das alles dem, nicht von mir und erneut, arg strapazierten ruf der mandantschaft - unzuverlässig bis zum schluß - förderlich ist?

herr schreiner sollte interesse haben, seiner mandantschaft die erfüllung ihrer vertragsverpflichtung dringendst nahezulegen.

jetzt verstehen Sie vielleicht, daß man nicht nur im traum auf schwindelei und beutelschreinerei kommen kann.

auch darauf wurde nicht reagiert. fimmoin und anwalt reagierten nicht. noch nicht einmal ein
rückruf, eine entschuldigung? wie sah es denn bei der mutter gehweg aus?

überarbeitete version v. 09.10.2006 - 18 uhr

guten tag die herren bibel, behre, kurz und von-wegen-behre,

pacta sunt servanda

auch das ist ein bestandteil meiner realsatire ©

Sie sind nicht nur weiter dafür nominiert, sondern haben sich bereits auch für die nächste runde hinreichend qualifiziert. darum
erst einmal: glückwunsch und ein dankeschön für Ihre neuen beiträge.

manchmal muß man sich als erziehungsberechtigter auch tadelnd seinen kindern zuwenden. dabei sollte es keinen unterschied
machen, ob es sich um sohn oder tochter handelt. Sie haben eine tochter, darauf möchte ich einmal Ihr augenmerk lenken,
namens fimmoin, nachfolgerin der als insolvent eingegangenen, in den abschreibungsbereich entschwundenen, dahingeschiede-
nen vorgängerin getro. mein beileid gilt den trauernden hinterbliebenen. darauf nehmen wir ein trölsch. wieviele millionen fehlen
eigentlich? schuld war nur der bossa-nova (bitte als gesungen vorstellen - es war manuela).

warum verhält sich eine wohnungsbaugenossenschaft, die sich gemeinnützig nennt, wenig nützlich, eher doch gemein, denn sie
entpuppt sich - kaum zu toppen - noch zusätzlich als vertragsbrüchig, indem sie, hier nun ganz und gar eigennützlich, einen mieter
zu prellen versucht? pacta sunt servanda. dies will man hier scheinbar anders sehen.

siehe dazu aktuell aus www.heise.de: "[] Abschaltbare Skrupel
http://www.heise.de/newsticker/meldung/79125
... dass der Hang zum persönlichen Vorteil im vorderen Stirnlappen reguliert wird."

Ihre namen entnehme ich einem mietaufhebungsvertrag, den der von Ihnen beauftragte anwalt schreiner, jetzt bei schindler in
d'dorf, ausfertigte. hintergründe des vertrages waren Ihnen bekannte - aber geleugnete - probleme mit einem feuchten keller,
was zu einer gerichtsverhandlung im märz 2006 und im ergebnis zu einer kosmetischen - im wahrsten sinne des wortes ober-
flächlichen - behandlung, auftrag von zementputz auf den außenwänden in meinem keller durch einen landschaftgärtner, führte.

die wände sind nach wie vor, wie ein gutachter schon früher feststellte: "stark durchfeuchtet." ein durchrosteter pkw-unterboden
wird durch überlackieren auch nicht rostfrei, aber man sieht den rost eine zeitlang nicht mehr.

übrigens - die gutachterwahrnehmung bestätigte sich - wurde vom selben gärtner bereits drei monate später, ende juni 2006,
ein kleiner außenwandteil im hausflur- bzw. kellertreppenbereich - nach ausschachten - mit zementputz, sperrmatten und teer
versehen, eine maßnahme, die getro schon im jahre 2002 für die komplette außenwand in planung hatte, aber mangels insolvenz
nicht mehr durchführen konnte.

fimmoin und Sie meinten wohl, daß mit dem verschwinden der getro auch der keller von selbst trocken geworden wäre, was
allen ernstes ein angeblicher gutachter, der keiner - sondern architekt - war, festgestellt haben wollte. der keller sei ein kartof-
felkeller. hat man früher extra feuchte keller für diese zwecke angelegt? Sie werden wohl wissen, wie man kartoffeln lagert.
dieses "gutachten" wurde nie vorgelegt. das war auch wohl besser für Sie.

einer der mitarbeiter der garten- und landschaftsbaufirma rief während der gerade erwähnten "teilsanierung" dabei einmal, er
hatte nicht bemerkt, daß ich oberhalb auf gehwegniveau stand, entnervt aus: "dat is doch alles driß hier." die bedeutung dieses
umgangssprachlichen ausdrucks darf als bekannt vorausgesetzt werden. ich stimme in den ausruf jetzt auch mit ein.

es hatte nämlich kurz davor von außen einen wassereinbruch durch diese wand gegeben, in die immerhin gas- und wasser-
leitungen einmünden. ich hatte - nicht nur auf diesen - unhaltbaren zustand auch über den mieterverein hingewiesen, denn es
war nicht der erste wassereinbruch an dieser stelle.

früher bereits hatte in bezug auf die qualität der außenwände ein freier mitarbeiter - der später davon nichts mehr wissen wollte,
weil er einen auftrag durch Sie zu erhalten hoffte, den er dann trotzdem nicht bekam - mir gegenüber gesagt: "dann rauscht das
wasser durch die wand." der mann hatte in die zukunft gesehen, aber leider mit mir gesprochen.

ob - unter tage arbeitende, von Ihnen unverdrossen als fachfirma dargestellte, zu bergleuten mutierte - gärtner fachgerecht sanie-
rungsarbeiten von durchfeuchteten außenwänden an sensiblen installationen durchführen sollten, erscheint mir so sinnvoll wie das
anwenden von akupunktur durch einen fahrradmechaniker an einer toten kuh zur wiederbelebung.

als ich den "bergmann" dann fragte, was er denn da tue, erhielt ich zur antwort: "ich habe keine ahnung." dies stellte er u.a. dadurch
unter beweis, daß er ohne lageplan der gas- und wasserleitungen arbeitete, man könnte auch sagen: im nebel herumstocherte. der
mann wollte vielleicht schlau oder witzig mit seiner antwort wirken, dabei hatte er die reine wahrheit gesprochen: er hatte keine
ahnung.

sein mitarbeiter musste von innen die lage der einmündenden rohre per zollstock messen. dann konnte außen losgelegt werden.
da kann man ja beruhigt sein. ob die stadtwerke bei ihren gas-installationen bäcker beschäftigen?

tage später hatte dieser mensch wieder "keine ahnung." dabei war dann sogar ein zeuge anwesend. ich empfahl dem gärtner-
bergmann-fachsanierer, er möge schleunigst das weite suchen, wenn er keine ahnung von dem habe, was er tue. wie sich später
herausstellte, war der arme mann verdonnert worden, mir gegenüber den mund zu halten, da ich mir seine worte merken würde,
quod erat demonstrandum.

er hatte zwar keine ahnung, wie er selbst sagte, hatte aber auch nicht sagen wollen, daß er nichts sagen dürfe. darum sagte er
irgendwas, was es aber auch traf. so einfach kann es sein.

der wenig sinnstiftende effekt dieses - im wahrsten sinne des wortes - stückwerks besteht darin, daß sich künftig möglicher-
weise eintretendes wasser links und rechts durch die wand (und boden dank mehrfach gebrochener bodenplatte) neben der
gärtnerisch behandelten außenwandstelle ungehindert seinen weg suchen und - da bin ich sicher - auch finden wird, gemäß
lao-tse's anweisung: "das weiche wird das harte bezwingen." das wird dann die mieter der betreffenden keller erfreuen.

denn, das sollte klar sein, man hatte nicht die komplette außenwand abgedichtet, wenn man dieses wort überhaupt verwenden
darf, sondern nur einen kleinen teil von vielleicht mal 2 metern breite, also gerade mal geschätzte 10% der gesamtaußenwand-
breite.

während der o.e. gerichtsverhandlung, die zeitlich drei monate vor dem unter-tage-einsatz liegt, verlor der geschäftsführer Ihrer
tochterfirma fimmoin die kontrolle über sich und beleidigte mich - aus veranlagung? aufgrund fehlender argumente? - gleich mehr-
mals. er schien wohl der auffassung, daß das vor einem deutschen gericht, vor einer richterin, zwei anwälten, einer als gasthörerin
anwesenden fimmoin-praktikantin und mir, schon irgendwie in ordnung ginge.

die danach von mir an diesen herrn gerichtete schriftliche erwiderung wurde zu einer, grotesk und grob handwerklich verschnitzten,
darum vergeblichen, fristlosen kündigung zu manipulieren versucht. der psychologe spricht hier von unbewußter selbstverhinderung.

schon das datum, an dem ich laut kündigung ausziehen sollte, war in die vergangenheit gerichtet. das war kein einmaliger, zu to-
lerierender druckfehler: das datum wurde zweimal so angegeben.

im grunde hätte ich also bereits ausgezogen gewesen sein müssen, als mir die kündigung zuging. soviel zur logik eines anwalts s.
aus d.

das muß dann irgendwann auch dieser "rechtsexperte" bemerkt haben - sodann ruderte man zurück. auch inhaltlich war die fristlose
kündigung nicht haltbar, was meinem anwalt darzulegen ein leichtes war.

es folgte darauf der mietaufhebungsvertrag. leider sind Sie - was ich wirklich nicht geahnt, jetzt muß ich sagen: aber irgendwie Ihnen
doch zugetraut habe, nach all dem, was ich durch Sie kennenlernen durfte - selbst dabei vertragsbrüchig geworden. die abstands-
zahlung, die verniedlicht als "umzugsbeihilfe" dargestellt wurde, war spätestens bei wohnungsübergabe fällig.

sie wurde - bis heute, fünf tage nach der wohnungsübergabe - nicht gezahlt und, noch schlimmer, man schickte zur wohnungsüber-
gabe einen fimmoin-mitarbeiter vor ort, der, gänzlich uninformiert, sich vor mir, seiner kollegin und meinem zeugen, blamieren durf-
te. das zeigt, wie fimmoin mit den eigenen mitarbeitern umspringt.

obendrein wurde das übergabeprotokoll irritierend sachlich falsch in doppelter hinsicht ausgefüllt. angeblich, so das protokoll, wur-
den "bei der gemeinsamen begehung mit dem neuen mieter ... keine mängel festgestellt." in der tat bin ich nicht der neue mieter.

ferner wurde lt. protokoll die wohnung "renoviert" übergeben. das ist auch falsch, die wohnung wurde vereinbarungsgemäß "be-
senrein" übergeben. ich fragte mich, was es für einen sinn macht, so etwas in ein protokoll zu schreiben, das als dokument, irgend-
wann abgelegt, später eine falsche zustandsbescheibung widergibt. wollte man da etwa vorsorgend dem neuen mieter etwas unter-
jubeln?

das sollte Sie mehr als mich interessieren. sauber ist so etwas sicher nicht oder ist das bei Ihnen so üblich? ist das eine dokumenten-
fälschung? oder nur etikettenschwindel? oder, so vermute ich, wird es dann enden: nur ein "fehler" eines mitarbeiters? dann hatte
man den richtigen geschickt.

ich wundere und freue mich fast schon, daß Sie mir erneut "schönes" material für meine realsatire beschaffen, aber vielleicht wün-
schen Sie ja sogar, daß Ihnen auf diese weise ein makrabes denkmal Ihrer dienstleistungsblackouts gesetzt wird. ich verspreche Ih-
nen, den fall vollständig zu dokumentieren.

daß Sie es sogar fertigbrachten, starkstromsicherungskästen in nicht durch rückstauventile abgesicherte waschküchenkeller mit of-
fenem abfluß einzubauen, wo daselbst wenige tage nach anbringung die erste kellerüberflutung - zum glück nur bis vor die unter-
kante des sicherungskastens - erfolgte, ist so bizarr, daß man es kaum glauben kann, schon gar nicht, daß dieser montagezustand
unverändert anhält. für die mieter eben nur das beste.

unabhängig davon biete ich Ihnen - natürlich gegen ein noch zu verhandelndes honorar und nur, wenn Sie es wirklich wünschen -
an, eine ausgesprochene, nur in positiven tönen gehaltene, jubelschrift zu entwerfen, in der Sie und Ihre mitarbeiter nebst tochter-
firmen - in Ihrem sinne - gebührend verherrlicht dargestellt werden. dies hätte nämlich den vorteil, daß ich mich weiter textlich
üben und, bei bedarf, im text die minus- einfach gegen pluszeichen austauschen könnte, was die sache dann umso leichter macht.
und Sie hätten eine prima werbeschrift. lassen Sie sich ruhig zeit mit Ihrer entscheidung.

ich würde dabei selbstverständlich von andre heller inspiriert vorgehen, der einmal gesungen hat:
"die lüge ist besser als die wahrheit, weil die wahrheit so verlogen ist."

Ihre homepage, die schon lange ergebnislos bearbeitet wird, könnte man dann als slogan mit folgendem text unterlegen, bitte singen
Sie jetzt einfach mit:

1. strophe:
"geeeeh-weeeeh-geeeeh, die sind okeeeeh, ich steeeeh auf geeeeh-weeeh-geeeeh."

2. strophe
"komm zu geeeeh-weeeeh-geeeeh und sei okeeeeh yeah yeah yeah."
alternativ anstatt yeah yeah yeah: heh heh heh.

das ganze als endlosschleife mit 3-58 wiederholungen oder als klingelton-download, an dem Sie auch noch zusätzlich verdienen kön-
nen. Sie sehen: geh und steh und okeh reimen sich bestens. soll ich's schon mal vertonen? ich höre es bereits innerlich.

als alternative böte sich an, den slogan geh-weh-geh z.b. einem pharmakonzern anzubieten. geh-weh-geh bietet sich im grunde für
jedes leiden und weh-wehchen an, das gehen soll. vielleicht ergibt sich von dort sogar eine zusammenarbeit mit Ihnen.

was Sie insgesamt angeht, so empfehle ich Ihnen einmal, von einem unabhängigen institut eine befragung Ihrer mieter auf zufrieden-
heit (gebäude und instandhaltung etc.) durchzuführen.

erst am 06.10. traf ich auf genossen, die in der ringstrasse wohnen. dort seien wohl drogenhändler an der arbeit (gewesen). man
habe die polizei informiert. wenige tage später sei eine kellertür eingetreten und jemand mit einer pistole am kopf bedroht worden.

die leute haben angst, weil Sie offenbar wenig vertrauenswürdiges klientel in die häuser setzen. fragt sich nur: warum? und wenn
ja: cui bono?

abschließend möchte ich Sie an den spontanen ausruf des inhabers der firma isotec, einer ausgewiesenen fachfirma zur kellersanie-
rung, deren hilfe noch letztes jahr die dresdner bank in trostlos in anspruch nahm, erinnern, der im jahr 2004 beim betreten des
kellers am hofweiher 40 rief: "da kann ich mir ja das wasserprüfgerät sparen." er war sicher, daß man das wasser in und an den
wänden "sehen" könne.

da war natürlich das prüfgerät entbehrlich. der gerichtsgutachter sprach später auch von: "instandsetzungsrückstau."

die schon damals vom gärtner teilverputzten kellerwände nannte der isotec-mann: "unfachmännisch."

als er dann das grundstück verließ, schüttelte er den kopf und meinte: "ich verstehe nicht, warum die genossenschaft die häuser
verkommen läßt."

ich mache mir einmal diese bemerkung als frage zueigen und bitte Sie um eine antwort darauf. ach nein, besser doch nicht (siehe
andre heller).

schauen Sie sich einmal vor ort um. abgeplatzte farbe am sockel, grünspan an den fassaden, risse an den wänden in den wohnun-
gen. wirkt das einladend?

meine abschließende, ganz persönliche, würdigung an Sie auf englisch: shame on you!

auch darauf keine reaktion. mein geld war immer noch nicht da. ich hatte mich bereits an im-
mofin,
deren anwalt und gehweg gewandt. wer blieb noch? der aufsichtsrat
:

guten tag herr Ofenhuddel,

auch wenn es wieder ra schreiner irritieren wird, der bewußt fälschlich schon früher behauptete, ich hätte mich an "dritte" in der
politik, namentlich an Sie, in Ihrer eigenschaft als bürgermeister der stadt trostlos, gewandt, kann ich es nicht vermeiden, mich an
Sie abermals mit den belangen der gehweg-trostlos, deren stellvertr. aufsichtsratsvorsitzender Sie sind - was herr s. natürlich genau
wußte - zu richten. nur in dieser eigenschaft sprach und spreche ich Sie an.

wenn ich die damals über Ihren bürovorsteher übermittelte nachricht recht erinnere, so haben Sie eine aufsicht über die firma immo-
fin verneint, was bedauerlich und für mich kaum glaubhaft ist, handelt es sich doch um eine 100%ige tochter der gehweg.

nun, hier es geht nur am rande um die firma fimmoin, obwohl es die auch faustdick in sich hat, sondern um den zwischen gehweg und
mir vereinbarten mietaufhebungsvertrag, der nach wie vor vorsieht, daß gehweg an mich zum 30.09.2006 oder spätestens bei woh-
nungsübergabe, so der wortlaut der vereinbarung, eine abstandssumme zu zahlen hatte (und hat).

Sie vermuten bereits zu recht, daß gehweg, ein weiteres trauriges ruhmesblatt, vertragsbrüchig geworden ist. das sollte (und muß) Sie
und den aufsichtsrat interessieren. meinen teil der vereinbarung habe ich am 04.10.2006 erfüllt. in weiser voraussicht hatte ich mir
dazu einen zeugen eingeladen.

wenn Sie auch nicht, was schwer verständlich ist, über Ihr tochterunternehmen aufsichtsrechte haben bzw. wahrnehmen wollen, so
wäre vielleicht eine "draufsicht" auf mein anliegendes papier mit dem vorläufigen arbeitstitel "gehweg prellt mieter" von interesse, weil
dort auch, neben dem versuch, mich seitens der gehweg zu prellen, obskure fimmoin-methoden beschrieben sind.

der angesprochene, als moderner edelmann, antwortete nicht selbst. da hat man seine leute
für. er ließ also antworten, das ging einige mal hin-und-her.
antwort des bürovorstehers:

Sent: Tuesday, October 10, 2006 8:58 AM
Subject: Ihre Probleme mit der fimmoin / gehweg

Sehr geehrter Herr Altenpohl,

vielen Dank für Ihre E-Mail an Herrn Ofenhuddel, der mich gebeten hat, Ihnen zu antworten.

Der von Ihnen beschriebene Fall ist unzweifelhaft dem sogenannten operativen geschäft der Gesellschaft zuzuordnen. Auch wenn
Sie, wie Sie schreiben, es kaum glauben wollen, so ist es dennoch Fakt, dass das operative Geschäft der gehweg und der Immo-
fin der Einflussnahme durch den Aufsichtsrat entzogen ist.

Dennoch habe ich heute bei der fimmoin in Ihrer Angelegenheit nachgefragt. Die "Abstandszahlung" wurde zwischenzeitlich zur
Zahlung angewiesen. Es ist daher davon auszugehen, dass das Geld Sie in Kürze erreichen wird.

Mit freundlichen Grüßen

carsten b.
Büroleiter des Bürgermeisters

meine antwort:

Gesendet: Dienstag, 10. Oktober 2006 13:27
An: W., Carsten
Betreff: Re: Probleme mit der fimmoin / gehweg wie vertragsverletzung, falsche angaben auf übergabeprotokollen und lügen

danke herr w.

natürlich ist auch dies wieder ein teil meiner realsatire ©

vielleicht legen Sie doch noch einmal liebenswürdigerweise herrn Ofenhuddel meine erwiderung vor.

im betreff schreiben Sie leider und - vergeblich - irreführend: "Ihre Probleme mit der fimmoin / gehweg." das sind nicht meine
probleme mit fimmoin/gehweg, das sind probleme, die gehweg/fimmoin als selbsterzeuger ohne große anstrengung - und, dann sind
es andere, als dauerbrenner - fertigbringen.

schon der gewählte terminus läßt erkennen, wie Sie bzw. Ihr auftraggeber, in dessen namen Sie antworten, darüber denken.
insofern werde ich auch nicht "Re: Ihre Probleme mit der fimmoin / gehweg" antworten, was die automatische antwortfunk-
tion im email-verkehr ansonsten von selbst machen würde.

mein "re" heißt so: Re: Probleme mit der fimmoin / gehweg wie vertragsverletzung, falsche angaben auf übergabeprotokollen
und lügen.

fakt ist und bleibt, eingeschlossen auch der versuch, mich um mein geld zu prellen, daß der mietaufhebungsvertrag zwischen
gehweg und mir geschlossen wurde.

insofern ist es keine reine fimmoin-angelegenheit und noch obendrein eine vertragsverletzung der gehweg.

ich bin kein betriebswirtschaftler und nehme diese äußerung darum mit großer verwunderung auf: "dass das operative Geschäft
der gehweg und der fimmoin der Einflussnahme durch den Aufsichtsrat entzogen ist." der gesunde menschenverstand nimmt das
gegenteil an.

ist es etwa bei der insolvenz der getro - der einflussnahme durch den aufsichtsrat entzogen - auch so gelaufen? den schluß darf
man ziehen, denn diese firma war ja ebenfalls, wie fimmoin, eine tochter der gehweg.

nach meinem verständnis hat ein aufsichtsrat aufsicht wahrzunehmen. und die ist hier, siehe die erwähnte vertragsverletzung,
von nöten. ich frage mich nun, was denn Ihr aufsichtsrat beaufsichtigt? die ordnungsgemäße abrechnung des betriebsauflugs?

wollten Sie mir vermitteln, habe ich vielleicht durch Sie lernen dürfen, daß sich aufsichtsräte nur so nennen, aber keine aufsicht
wahrnehmen, sich wohnungsbaugenossenschaften gemeinnützig nennen, sich aber nicht so verhalten? sind zuhälter also menschen,
die anderen die tür zuhalten, damit es es nicht so zieht? oder sind zuhälter menschen, die ihr oberstübchen hübsch verschlossen zu
halten suchen, damit nicht aus versehen die wahrheit ans tageslicht kommt, was ein altes sprichwort bereits widerlegt? könnten
Sie nach dieser logik also auch zuhälter sein?

Sie sehen, der durchschnittsmensch weiß schon, wie er aufsicht und gemeinnützig und zuhälter aufzufassen hat, aber Sie leben
in einer anderen welt. wären Sie lehrer, so könnten Sie doch, falls es mal zu einem tragischen unfall auf dem pausenhof kommt
und Sie gerade aufsichtsführend sind, sich mit der bemerkung herauszureden versuchen, daß Sie zwar nominell die aufsicht
hatten, sie aber nicht wahrzunehmen hätten, es hieße eben nur aufsicht. im übrigen hätten Sie - streng nach ihrer eigenen vor-
schrift - die ganze zeit nach oben gesehen, also die aufsicht in den himmel gehabt. glauben Sie im ernst, der lehrer käme damit
durch?

danke, daß Sie einmal nachgefragt haben, denn: "Die "Abstandszahlung" wurde zwischenzeitlich zur Zahlung angewiesen."
zwischenzeitlich ist und bleibt zu spät. glauben Sie übrigens, daß sich gehweg/fimmoin für die vertragsverletzung entschuldigt, sich
irgendwie dazu erklärt haben? nun, ich weiß nicht, was Sie glauben, Sie sollten aber wissen, daß sich gehweg/fimmoin nicht im
geringsten zu entschuldigen versucht haben, aber das verschmerze ich, es passt ins bild.

nach sinn und inhalt des vertrages hätte die abstandszahlung bereits schon am 30.09.2006 oder bei wohnungsübergabe ge-
leistet werden müssen. der fimmoin-mitarbeiter, der am 04.10.2006 vor zeugen erklärte, die überweisung sei am 01.10.2006
erfolgt, hat obendrein also auch noch gelogen. ich weiß, man sagt in solchen fällen: die unwahrheit gesagt. aber das ist doch
auch lügen, oder?

vertragsverletzung, falsche angaben auf übergabeprotokollen und lügen. da braucht es also keine aufsicht? prost mahlzeit.
armes deutschland und arme stadt trostlos, deren manch ein einwohner auch von troostlos (mit gedehntem o) spricht, wenn
man ihn auf den wohnort anspricht. dafür haben Sie immerhin die größte fußgängerzone europas.

zum glück habe ich meinen trost im auszug gefunden. ich werde Sie alle in der erinnerung behalten, die Sie sich tatkräftig,
vor allem im unterlassen, verdient haben.

antwort des bürovorstehers:

Sent: Tuesday, October 10, 2006 1:54 PM
Subject: AW: Probleme mit der fimmoin / gehweg wie vertragsverletzung, falsche angaben auf übergabeprotokollen und
lügen

Sehr geehrter Herr Altenpohl,

die Aufgabe bzw. "Nicht-"Aufgabe des Aufsichtsrates habe ich Ihnen in der Vergangenheit bereits mehrfach erläutert. Insoweit
erspare ich mir entsprechende Wiederholungen. Damit, dass Sie nicht verstehen wollen, dass es sich bei Ihrem Anliegen nicht
um eine Aufgab des Aufsichtsrates handelt, müssen Sie leider alleine klar kommen, zumal Sie sich jeglicher sachlichen Erläu-
terung bisher verschlossen haben.

Darüber hinaus ist die Angelegenheit mit der Zahlung der Abstandszahlung in juristischer Hinsicht beendet. Zumindest haben
Sie keine weiteren Ansprüche gegen die gehweg/fimmoin vorgebracht.

Ihren Streit mit bzw. Ihr Unverständnis über die Vorgehensweise der gehweg/fimmoin empfinde ich als "nachtreten". Sie
werden sicherlich Verständnis dafür haben, dass ich mich an solchen Dingen nicht beteiligen werde.

Im übrigen besteht von hiesiger Seite auch kein Interesse an weiteren Informationen zu Ihrem Verhältnis mit der gehweg/
fimmoin. Bitte nehmen Sie daher künftig Abstand von solchen E-Mails.

Mit freundlichen Grüßen

carsten b.
Büroleiter des Bürgermeisters

meine antwort:

noch einmal danke herr baldwohl,

durchschrftl. an herrn ofenhuddel

auch Ihrer wird natürlich im rahmen meiner realsatire © gedacht.

der betreff meiner letzten antwort an Sie: "Probleme mit der fimmoin / gehweg wie vertragsverletzung, falsche angaben auf überga-
beprotokollen und lügen" beinhaltete alles, was Sie, völlig unerwähnt lassend, mit Ihrer neuen antwort, das wundert mich nicht,
ignorieren wollen, womit es aber nicht aus der welt ist.

soweit ich weiß, soll ein aufsichtsrat eines unternehmens die geschäftsführung und den vorstand überwachen. er soll sicher auch
schaden von einem unternehmen abwenden und hinweisen auf unregelmäßigkeiten wie vertragsbrüchigkeit nachgehen, oder?
Sie wollen mich glauben machen, daß es nicht so ist, was bedeutet, daß solche erwähnten vorkommnisse nach Ihrer auffassung
irrelevant sind.

aus wikipedia:
"Aufgaben und Befugnisse des Aufsichtsrats
Aufgabe des Aufsichtsrats ist es, die Geschäftsführung – also den Vorstand – zu überwachen (§ 111 AktG)."

mein "verhältnis" zu gehweg/fimmoin will auch ich nicht mit Ihnen diskutieren. Sie verkennen vollkommen die faktenlage, die hanebü-
chene und sich weit jenseits von personalisierten konflikten bewegende zustände von gehweg/fimmoin offenlegt, was Sie, Ihr gutes
recht, anders sehen wollen, aber damit nicht widerlegen können.

Sie meinen: "Darüber hinaus ist die Angelegenheit mit der Zahlung der Abstandszahlung in juristischer Hinsicht beendet." eine
zahlung ist bis heute nicht erfolgt. von daher kann also auch nichts beendet sein.

schön, daß Sie "juristisch" sagen, denn menschlich zeigen sich die verantwortlichen, so meine ich, von einer besonders miesen
seite. darauf hinzuweisen halten Sie für "nachtreten."

die firma fimmoin hatte im frühjahr auch die winterwartung auf Ihrem garagenhof "beauftragt", ohne daß dies durchgeführt oder
kontrolliert wurde. mehrere tage (5) ließ man die mieter über einen vereisten hof zu den garagen gelangen. dies war eher zum
wegtreten, denn wenn man einmal rutscht, nützt das nachtreten nichts mehr.

ich hatte übrigens bei der wohnungsübergabe, der zeuge wird sich erinnern, dem uninformierten fimmoin-mitarbeiter (mit der
winterwartung noch in der erinnerung), gesagt, daß vielleicht eine überweisung durchgeführt worden sei, frage sich nur, an wen
und bei welcher bank. meine ahnung hatte mich also nicht getrogen.

daß der fimmoin-mann gelogen hat, indem er, was er mir auf wunsch schriftlich gab, die überweisung als am 01.10.2006 ausge-
führt darstellte, obwohl sie erst jetzt angeblich "zur zahlung angewiesen" wurde, kann ich nicht verstehen und habe dafür auch
kein verständnis.

es wäre besser gewesen, der mensch hätte ehrlich gesagt: "die überweisung kommt erst noch." haben Sie für vertragsverletzun-
gen verständnis?

aber Sie sprechen leider auch nur von ankündigungen, die Sie schon für deren vollzug halten. das sind, so etwas sollten Sie
wissen, zwei verschiendene dinge.

den vertragsbruch seitens gehweg/fimmoin nehmen Sie als solchen überhaupt nicht zur kenntnis, mißdeuten und verdrehen ihn -
absichtlich - auch noch völlig fehlgehend als mein "Unverständnis über die Vorgehensweise der gehweg/fimmoin." das ist star-
ker tobak, der aber nicht in die pfeife passt.

mit anderen worten: hätte ich für den vertragsbruch als "vorgehensweise", wie Sie schreiben, verständnis, denn die "vorgehens-
weise" ist ein vertragsbruch, wäre alles in ordnung.

der absurden und höhnischen, scheinargumentativen, wortabsonderung folge ich nicht und weise sie als - ich kenne Sie ja nicht,
und zu Ihren gunsten - weit unter Ihrem, und auch meinem, niveau zurück. das ist einfach armselig und: real cheapness, wie
der engländer sagen würde.

es bleibt bei Ihrem versuch, die wirklichkeit zu verdrehen. aber Sie werden ja für solche unwürdigen äußerungen, die mir, mit
verlaub, wie cerebraler durchfall vorkommen, bezahlt.

nach dieser logik müssten sicher auch vergewaltigungsopfer einfach mehr "verständnis" für die trieblage des täters haben. warum
hat sich die frau denn überhaupt so aufreizend angezogen? jetzt mal von mann-zu-mann: sie wollte es doch, oder? hat sie nicht
sogar darum gebeten?

die welt will betrogen sein, der mieter soll betrogen werden und, bitte schön, doch dafür einfach "verständnis" haben. jetzt legen
wir roy black mit anita auf und stimmen ein: schön ist es auf der welt zu sein.

träumen Sie wohl!

bis auf den heutigen tag, mehr als eine woche nach wohnungsübergabe - und nach buchungs-
ende - hat gehweg nicht gezahlt. vertragsbruch als methode?

am 10.10. erklärt also der bürovorsteher: "Die "Abstandszahlung" wurde zwischenzeitlich zur
Zahlung angewiesen. Es ist daher davon auszugehen, dass das Geld Sie in Kürze erreichen
wird".

am 12.10. läßt der anwalt der gehweg über meinen anwalt ausrichten, daß der betrag am 06.10.
überwiesen worden sei. innerhalb deutschlands, das wissen wir bereits, dauert so etwas max.
2-3 tage. rechnen Sie selbst: 6 plus 2, na legen wir noch einen drauf und noch einen... .
da wird nichts draus.

ergebnis? 0 wie null. ob das etwa die dienstleistungsqualität von gehweg/fimmoin darstellt? mitt-
lerweile hat sich mein anwalt der sache angenommen und gehweg/fimmoin darauf hingewiesen,
daß klage wegen betrugs eingereicht wird, sollte das geld nicht bis heute,
den 13.10.2006
eintreffen, ein datum, das es in sich hat. denn die numerologie ergibt die quersumme 13.

die "welt" berichtet auf seite 2 vom selben tag. "der tag der kreuzigung jesu" treffe auf "das
dutzend des teufels." diese "besondere konstallation" habe es "nach den berechnungen eines
aachener physikprofessors
zuletzt 1520 gegeben." was will uns das sagen?

der tag liefert ein ergebnis. ich erfahre telefonisch von meinem anwalt, daß das geld da sei.
ich entgegne, daß es vielleicht da sei, aber nicht hier, bei mir.

vielleicht muß ich noch hinzufügen, es war gegenstand des mietaufhebungsvertrages, daß die
abwicklung, sprich wohnungsübergabe gegen abstandszahlung zwischen den "parteien",
also gehweg und mir vonstatten gehen sollte. die abstandszahlung sollte also an mich spätestens
am 04.10.2006 gezahlt werden und nicht - erst durch massives einschreiten - an meinen
an-
walt. mein geld liegt also nun dort und muß erst noch an mich weiter überwiesen werden.

fazit: ich habe mein geld immer noch nicht. auch keine erklärung, was denn da so dermaßen
schief gelaufen ist, von einer entschuldigung ganz zu schweigen.

die kosten für diesen vermeidbaren dienstleistungsblackout, den ich als mietermobbing erfah-
ren, aber auch dokumentieren durfte, die durch die einschaltung meines anwalts entstanden
sind, müssen natürlich gehweg/fimmoin tragen. dafür hat man eine portokasse. das war ihnen das
vergnügen wohl wert. natürlich habe ich verständnis, wenn menschen fehler machen.

Sie erinnern sich noch an die wohnungsübergabe und den "zum lügen geschickten" mitarbeiter.
ich fand später heraus, daß es sich um einen kaufmann der grundstücks- und wohnungs-
wirtschaft als
stellvertretenden abteilungsleiter der fimmoin-verwaltung handelt.

ich hatte ihn nach seinem auftreten und dem fehlenden wissen um den inhalt des mietaufhe-
bungsvertrages für einen praktikanten gehalten.

aber, mal ehrlich, kann man derlei geschidertes unter "fehler" subsumieren? ist es nicht eher
armselig? nur sind die beteiligten weder arm noch selig. ob man ihnen das wünschen soll?

mein interesse ist und bleibt, die dienstleistungswüste deutschland, von der wir heute ein
stück aus dem rheinland kennenlernen durften, von der wüste in die oase zu führen.

was ist mit den kamelen? und dem regenwald? nehmen Sie einfach al gore. daß unter gehweg
auch geldwäschegesetz verstanden werden kann, na, da reden wir jetzt nicht drüber und auch
nicht über die getro-insolvenz. was weg ist, ist weg. letztens kam ich an einen weg. da stand:
philosophen-weg. ich fragte einen passanten, wohin die denn gegangen seien. der gute wußte
nicht, was ich meinte. das sei ein weg und da sei niemand verschwunden.

ich beharrte darauf, daß die philosophen weg seien, dann mir fiel wieder ein spruch aus einer
bonner unterführung ein, schön, poetisch und traurig: "schade, das mit der welt."

ein schreiben von fimmoin

am 14.10.2006 erreicht mich ein brief der fimmoin vom 13.10.2006. darin wird mir die ord-
nungsgemäße übergabe der garage bestätigt. man hat also offensichtlich meine hinweise
gelesen.

daß nach wie vor ein unrichtiges übergabeprotokoll existiert, scheint man hinnehmen zu wol-
len. es hätte sich angeboten, wenn man schon ein schreiben aufsetzt, gleich noch eine ent-
schuldigung für die bei mir immer noch nicht eingetroffene abstandszahlung anzubieten und
deren multiple verunglückungen zu erklären. dafür reichte wohl die druckerschwärze nicht.
vielleicht wollte man sich (und mir und uns allen) nur eines ersparen: neue lügen.

hätte ich nicht wenigstens ein paar schöne, originelle, fast überzeugende und intelligente lü-
gen erwarten können? nicht einmal das. schade, sprach die made.

am 19.10.2006, mehr als 14 tage nach der wohnungsübergabe, ist die abstandszahlung mei-
nem konto - mit umweg über das konto meines anwalts - gutgeschrieben.

eine woche vor weihnachten, ich bin mittlerweile umgezogen, klingelt es und ein bote der
hausverwaltung überbringt persönlich die nebenkostenabrechnung 2005 gegen quittung.
dafür haben die also auch noch geld. immerhin wohne ich in einer anderen stadt. offenbar
wollte man vermeiden, daß ich die nebenkostenabrechniung nicht erhalte. denn dann hätte
der ehemalige vermieter evtl. rückforderungen nicht eintreiben können.

aber ganz im gegenteil: ich habe noch ein guthaben von etwas über 10,- €. als ich das in der
ersten januarwoche 2007 noch nicht auf meinem konto gutgeschrieben finde, schalte ich den
mieterverein ein, der dazu eine frist bis zum 15.01. setzt. am 12. (ein freitag) ist das geld da.

ich bitte den mieterverein, die nebenkostenabrechnung zu überprüfen. auffällig ist, daß für
immissionsschutzmessungen über 40,- € berechnet werden. 2004 waren es knapp 30,- €.
der mieterverein bittet den vermieter, darüber bis zum 15.01. aufschluß zu geben.

ergebnislos. ich erhalte auskunft von der schornsteinfegerinnung. die bestätigt, daß es für
die erwähnte messung eine steigerung von 2004 auf 2005 in höhe von 3% gegeben habe.

mit anderen worten hätte der abrechnungsbetrag etwas über 30,- € betragen dürfen und
nicht über 40,- €, eine erhöhung von über 45%. ob das wucher ist? betrug?

der mieterverein hat erneut frist gesetzt zur erklärung bzw. vorlage der belege bis zum
09.02.2007, auch diese frist verging ohne jegliche rückmeldung.

der untergang des abendlandes?

natürlich nicht. Sie gestatten, daß ich flugs mal das thema wechsele. "rettet dem deutsch" ti-
telte der spiegel am 02.10.2006. man muß gar nicht lesen können, um das zu verstehen.

schalten Sie nur regelmäßig das wdr radio ein (wdr2 und 1live), selbst die "tageschau" bringt
es fertig. ich habe bisher schon mehr als 10 mal die redaktion, die sich, leider kein "free-call",
"hotline" nennt, angerufen und gefragt, ob denn nachrichtensprecher und redakteure keinen
sprechunterricht mehr, mal vom sprachuntericht abgesehen, bekämen.

mir fiel mehrfach (täglich auf's neue zu beobachten) auf, daß sämtlich alle worte, die ein "e"
verlangen als "ä" gesprochen werden. es gibt also neue läärstellen oder auch zu wenige.
der läärer ist ratlos und der läärling auch.

es finden äärdbeben statt (man sagt zum glück nicht äärbääben), es ist allen möglichen leu-
ten etwas eine ääre (gemeint ist ehre). eine kornähre bleibt aber immer eine kornähre. die
braunbären essen gerne wald- und äärbäären, man geht zur bäärdigung. gerne redet man
auch über die äärderwärmung.

natürlich ist klar, daß manche worte mit "e", also erbse wie "ärbse" gesprochen werden. aber
das gilt eben nicht für alle. es ist die erde, auf der wir leben und nicht die äärde. es ist die
ewigkeit, die wir erwarten (oder auch nicht) und nicht die ääwigkeit. war es die lärche, die
auf dem baum sang oder war es eine lerche?

hier wird es nur bei der schreibform interessant. die lerche ist ein vogel, lärche der baum. bei-
de sprechen sich aber auf "ä". ich bin doch kein esel, wohnte früher mal nah bei wesel. selt-
sam, bei weg, wesel, verwesen oder eber, verwendet niemand das "ä", aber gerne wieder bei
fernseh-säärie.

auch nicht bei leben. darauf müssen wir einen heben. was machen die leberwäärte? sind
das die wärter der leber (die spricht man nie als lääber aus) oder sind die werte der le-
ber
gemeint? ist mein bauch läär, so ess' ich gerne bäär lauch. das hat nichts mit beeren
oder bären zu tun. es handelt sich um eine mehrjährige krautige pflanze mit einem "ä".

schießt der soldat mit dem schießgewäär, gibt's auf's leben kein gewähr. ich fahr' so gern
zur küste an's määr. am liebsten in den fäärien. dort erzähl' ich meinem schweinchen eine
mär. natürlich ist das meerschweinchen gemeint, es wird aber zum määrschweinchen,
das ein märchen erzählende fabelwesen.

wann ist eigentlich weihnachten? im fääbruar oder dääzämber? auf jeden fall dääm-
nächst.
auf die frage, wer denn jesus sei, sagte ein interviewter mensch in einer fernseh-
sendung: "das war doch der, der vor christus gelebt hat." hallelujah. zum glück blieb uns
jääsus erspart.

alles kese? ja, es gibt auch das, menschen, die käse als kese sprechen. was hat der läärer
falsch gemacht? vielleicht werden ja in deutschland schüler nicht mehr gelehrt, dafür aber
die köpfe geleert. ein rätsel: vor einigen jahren, auf dem bonner rheinauen-flohmarkt, hörte
ich im vorübergehen, wie zwei frauen sprachen. man muß wissen, daß der flohmarkt an ei-
nem
samstag stattfand. sagt also die eine zur anderen: "am montag seh' ich meine scheiß-
klasse wieder. was hat die frau für einen beruf?

reisen Sie doch einmal auf die schären zum schafe scheren.
jetzt aber häär mit den
hääringen!
wer soll das gesagt haben? ich war's nicht, es war äär.

ich hab' auch nichts gesään. sind sehen und säen eins? vielleicht in mainz. wenn Sie ver-
spannt sind, gään Sie mal in den wald, da können Sie rääe sään. es war mir eine ähre,
ganz äärlich.
und nun herbei mit dem häärbst, oder äärika?

 


NACH OBEN

 

 

 

 


 

 

 


geh weg gwg geh

 

 

 

 

von nun an ging's bergab
(hildegard knef)

 

 

 

darum einmal aufwärts mit der gehweg zu den fuck10*

 

 

 

geh weg gwg geh

 

 

 

 

es war sigmund freud, der sagte: "die exkrementellen funktionen des menschen gehören zu
den meistgehüteten tabus." machen Sie den praxistest:

erwähnen Sie in einem gespräch in fröhlicher runde, daß Sie bereits schon verdaut und einen
"schönen haufen" gemacht haben. man wird Sie irritiert anschauen und in zukunft den kontakt
mit Ihnen meiden. bei kleinkindern in einer mütterrunde sieht es ganz anders aus:

da können sich die mütter kaum halten vor begeisterung, wenn ihr kleines ein "häufchen" ge-
macht hat. die konsistenz, farbe und geruch werden hingebungsvoll beschrieben. mehr will
ich uns ersparen.

was hat das mit dem papst zu tun? nun, man redet ja von ihm und seinem amt auch als vom
"heiligen stuhl." das kann, nun gelangen wir zur auflösung, ein einfaches möbelstück, ein
stuhl sein, der vom papst durch bloßes draufsitzen geadelt, geheiligt wird.

ob das nun an sich zu verdammender götzendienst ist, sei dahingestellt. andere beten fah-
nen, standbilder oder hüte an.

was ist nun aber der "heilige stuhl" in medzinischer sicht? genau das, was Sie schon längst
verstanden haben. was passiert denn, wenn selbst der papst aus gesundheitlichen gründen
eine "stuhlprobe" abgeben muß. glauben Sie ernsthaft, daß er dann mit seinem taschenmes-
ser von seinem "heiligen" stuhl ein paar holzspäne herunterraspelt?

der heilige stuhl kann also in seiner paradoxen dreifaltigkeit das amt, ein möbel oder das je-
dem bekannte verdauungsendprodukt bedeuten. natürlich, gemeinhin ist das verständnis von
heiliger stuhl als amt das vorherrschende, dabei soll es auch bleiben.

es ist nur verblüffend,
zu welchen schlußfolgerungen man duch einfaches nachdenken über
"heilig" und "stuhl" gelangen kann. allerdings, das darf ich als protestant doch wohl sagen,
wundert es schon, wenn man ein amt, das ja göttliche stellvertreterfunktion auf erden bean-
spruchen will, nach einem möbelstück benennt oder damit verwechseln kann, heiligs blechle.

eindeutigkeit ist immer ratsam.

nur keine scheu vor exzellenzen und großen tieren. die sitzen auch schon mal auf dem klo,
wenn Sie gestatten, daß ich noch kurz bei dem von sigmund aufgeworfenen thema bleibe,
das wär's dann aber auch schon.

vor einigen tagen, autofahrend, verfolgte ich, nicht ganz konzentriert, das radioprogramm und
verstand nur "bundespräsident" und "aufhängen, streit, diskussion, kreisstadt bei offenbach."
mein jugendlicher beifahrer rief spontan: "geil, aufhängen ist cool." er hatte, wie ich, auch nur
"bahnhof" verstanden, aber sein zug sollte wohl in eine ganz besondere richtung fahren, was
ich nicht gutheißen konnte.

offenbar wurde also irgendwo das aufhängen des bundespräsidenten diskutiert. einiges sprach
wohl dafür - wie anderes dagegen. so weit sind wir also schon, dachte ich und erinnerte mich
an schauprozesse und dergleichen. jetzt auch hier bei uns? das ist doch allerhand. was für
zeiten. aber lag ich da überhaupt richtig? und warum findet das nicht berlin statt? was soll das
in einer kreis
stadt? das kann doch nur ein mißverständnis sein. oder war es nackter ernst?

man ist ja von den medien einiges gewohnt. insofern war die nachricht plausibel, gleichwohl
irritierend. ich hatte allerdings sofort die assoziation, daß es sich um einen satirischen bei-
trag handeln würde wie damals mit "tötet onkel dittmeyer." dafür sprach, daß der beitrag so
gut gemacht war, daß man ihn für echt halten musste.

halt, erst mal entspannen, erst mal picon. aufhängen? sollte das ein aufruf zur gewalt an ei-
nem staatsorgan sein? das geht zu weit, das tut doch weh, ist, unumkehrbar, mord. nicht mit
mir. ist das eine patriotische pflicht, der man sich nicht entziehen kann? ich konnte es noch
immer nicht glauben.

außerdem bin ich kriegsdienstverweigerer. aber kann sich da einer wirklich sicher sein? und
wenn es straffrei wäre? na und? gab es denn wenigstens anlaß zum aufhängen? na, hören Sie
mal. jetzt ist schluß. Sie können doch nicht den bundespräsdenten aufhängen. und, bitte
schön, welchen meinen Sie denn? den deutschen? ich distanziere mich
davon, aber sicher,
keine gewalt.

daß man überhaupt auf so eine idee kommen kann, und das dann sogar im radio gesendet
wird -
später waren die zeitungen voll damit.

den bundespräsidenten aufhängen? das geht zu weit, so meinen viele, aber aus anderen mo-
tiven. hintergrund ist ein versuch der stadt dietzenbach, einen gemeinderatsbeschluß umzu-
setzen, der vorsieht, daß im kindergarten deutsch gesprochen, die deutschlandfahne und auch
ein bild des bundespräsidenten aufgehängt werden sollen, worum heftig gestritten wird.

seltsam fürwahr, daß man in einem land, wo "ehre" als "ähre" ausgesprochen wird, sich da-
rauf besinnen will, "deutsch" im kindergarten zu sprechen. man fragt sich unwillkürlich, was
denn zuvor da gesprochen wurde. kisuaheli? afrikaans? türkisch? italienisch? arabisch? fran-
zösisch? brasilianisch? schwedisch? mir kam's spanisch vor.

die "welt" berichtet dieser tage auf seite 4:"widerstand gegen köhler-bild im kindergarten
- dietzenbach fürchtet um guten ruf."

natürlich würde dietzenbach den guten ruf ganz erheblich verlieren, hinge man aus versehen
oder gar absicht unser aller bundespräsidenten und nicht sein bild auf. aber nur das letztere
war beabsichtigt, und wir dürfen zur ehrenrettung von dietzenbach vermuten, daß man sich da
schon zu helfen und das eine vom anderen zu unterscheiden weiß, wenn es jemals nötig war.

ich war beruhigt. man trachtete also dem bundespräsidenten nicht nach dem leben, sondern
begehrte sein antlitz. das musste ich unterstützen. jeder deutsche sollte horst in seiner nähe,
in schlaf-, wohnzimmer oder küche haben. man könnte dann auch regelmäßig mit dem obers-
ten zwiesprache halten und hoffen, daß ihn die wünsche erreichen, so wie man es bei einem
heiligenbildchen macht. den bundespräsidenten anbeten? wem danach ist, bitte sehr. für ihn
beten, das schon eher, bei dem schweren amt. das sollte schon "drin" sein.

es ist ja auch immer schon ein unterschied zwischen landkarte und territorium gewesen. das
aufhängen findet ja in jedem fall statt, es ist nur ein bedeutender unterschied, ob man das
mit einem bild oder einem menschen macht. aber ein schönes wortspiel bleibt's dennoch, oder
horst? warum nicht mal den bundespräsidenten duzen. seit jahren redet man in der politk un-
verdrossen von "bürgernähe", die man gerne herstellen möchte, was aber selten gelingt und
noch weniger geglaubt wird.

nehmen Sie die faustformel von berthold brecht: "wenn die oberen vom frieden reden, be-
deutet es krieg."
was will uns der dichter damit sagen? das gegenteil der ansagen liegt der
wahrheit oft näher. was meinen Sie denn, wer die größten abzocker sind? das sind die, die,
nicht nur im parlament, fordern, "unbarmherzig gegen korruption" vorzugehen.

vergessen Sie darum "bürgernähe." stellen Sie spontane "exzellenzennähe" her. sprechen
Sie Ihre bundespräsidenten, -kanzler, minister und vorstandsvorsitzenden direkt als Ihresglei-
chen an. werden Sie vertraulich, duzen Sie. das stellt nähe her. vergessen Sie titel.
ignorieren Sie die bedeutung, die andere den exzellenzen, heiligkeiten und durchlauchten
zumessen.


diese sind "durch lauch" etwas geworden. wie redet man mit einem bauern? deftig, aber
herzlich. martin luther empfahl: "Ihr sollet dem volk auf's maul schauen." das war eine
empfehlung, die sich an die durchlauchten richtete. letztere interpretieren die tatsache, daß
viele menschen in diesem lande die politik zum kotzen finden als "verdrossenheit." sie
haben nicht dem volk auf's maul geschaut.

sehen Sie: es ist einfach. sprechen Sie darum auch deutlich deutsch. immerhin ist der erste
bestandteil von deutsch deut. nach dem andeuten kommt
bedeuten und - wenn's gutgeht -
vielleicht noch das deuten einiger zustände, wie es früher die auguren taten. in tibet gab es
mal die tradition des staatsorakels. was haben wir?

wen oder was möchten Sie denn einmal aufhängen? ich für meinen teil werde horst aufhängen
und in den nächsten tagen mal in seiner dienstvilla anfragen, ob sie mir von dort ein schönes,
signiertes foto zusenden. aha, also doch den bundespräsidenten aufhängen.

ja, was denken denn Sie? natürlich: aufhängen, wenn es doch andere nicht tun wollen. ich bin
bereit, und das sollten wir alle sein. darauf einen aus'm garten.

wie soll man jenen helfen, welche, ein beliebtes stammtischthema, die ganze regierung auf-
hängen wollen? das wollen wir mal jetzt hier lieber abbrechen, das wird zu speziell. immerhin
muß man ja dafür genügend wände frei haben. und was ist mit bäumen? mit dem aufhängen
in der einen oder anderen richtung ist es nicht getan, und es löst auch keine probleme.

die einen müssen regelmäßig abgestaubt und die anderen, schon nach kurzem oder längerem
verweilen, je nach jahreszeit, wieder abgehängt werden, was in beiden fällen arbeit macht.

darum besser nichts und niemanden aufhängen. das eine bewahrt einen vor falscher idolbil-
dung und putzen, und das andere, neben der arbeit, auch noch vor gerüchen und schlechten
träumen.

lassen wir also die wände und die bäume frei, und die welt wird in ordnung sein. oder auch
nicht. haben Sie schon mal einen horrorfilm gesehen? ich persönlich mag solche filme nicht.

wie komme ich nun darauf? wahrscheinlich wegen dem aufhängen. das ist ja selten lebens-
verlängernd, von bildern einmal abgesehen, aber dann müssen nagelung oder dübelung, ver-
schraubung und die aufhängung schon stimmen, wenn's von dauer sein soll.

wie es also der zufall, den es gar nicht gibt, so wollte, landete ich einmal spät abends bei
einem solchen film mit dem aussagekräftigen titel: "die reitenden leichen."

huhhh, das klang schlimm, war aber beim anschauen total lustig. vermutlich sind nicht alle
horrorfilme so. ich konnte gar nicht anders, ich musste laut lachen, als ich die miserabel dar-
gestellten leichengestalten auf pferden sah. man muß dazu sagen, daß der film schon älter
war.

heutzutage hat man ja super (man sagt jetzt "supi") animationen, das muß ich nicht weiter
erklären. nehmen Sie nur den alten king-kong und die neue version - da liegen welten zwi-
schen. warum erzähle ich das jetzt nur? ah, ich hab's wieder, aus zwei gründen:

mein vater hat mir meine an sich schöne, aber nicht immer solche, kindheit auf dem land am
niederrhein und eine grundlegende illusion dadurch zerstört, daß er zu mir eines tages, in
bester absicht - während ich einen film im fernsehen sah, was damals noch kein alltägliches
vergnügen war, und mich dabei ob der handlung erschrak - beruhigend sagte: "das ist doch
nur ein film."
"film" sprach er dabei wie "f ö ö ö h l m" und nicht "f i i e e h l m" aus.

seitdem kann mich kein film mehr schrecken, weil mir immer mittendrin, wenn's mich gleich
packen will, die, nun aus dem jenseits zu mir sprechende, stimme meines vaters erscheint.
so habe ich aber auch noch etwas anderes gelernt: es sind nicht nur die filme, die nicht er-
schrecken können, es ist auch das leben selbst. denn was anderes als ein film ist das le-
ben selbst? es könnte auch ein quiz sein, wenn hape kerkeling recht hat.

ach herrjeh, jetzt hätte ich die pointe fast vergessen, ich kenne übrigens bodo, der spricht
pointe als peunte - wie neunte - aus. bodo ist ein echtes original, der fast alle fremdworte
ständig falsch ausspricht oder betont, dies aber mit einer derartigen unbekümmertheit tut,
daß es wirklich genial ist. man ahnt dabei, was bodo zu wissen glaubt und wissen könnte.

er sitzt auch gerne an seinem computer und partizipiert die festplatte. mehr von bodo dem-
nächst.

ja, verflixt noch eins, wo bleibt denn nun die pointe? ja, ja, ich sag's. Sie erinnern sich, daß
ich doch soeben von dem lustigen horrorfim sprach. einige tage später hatten sich die buch-
staben - kommt tatsächlich von stäben der buche - von "die reitenden leichen" vor meinem
geistigen auge in einem luftigen anfall verwirbelt und dann erneut geordnet.

ich sah plötzlich: "die leitenden reichen" vor mir. wenn die wüssten... . glauben Sie mir,
daß ich seitdem wirklich mitleid verspüre? zum schluß die heutige anagrammauflösung von
angela merkel: "klare maengel". damit muß - aber kann - sie auch leben. ich möchte auch
nicht schweini heißen, so liebevoll es vielleicht gemeint ist. mit wenig anstrengung ließe
sich der name schweinsteiger in steinschweiger ändern. es muß nur gefallen, gell?

was ist ein bauer anderes als ein ackermann? wer stand am 26.10.2006 abermals in düssel-
dorf vor gericht? hat am land-gericht ein rind-gelacht? wird ein beklagter namens esser satt-
gemacht oder muß er abnehmen? diese herrschaften gehören keiner klasse an, denn nach
auffassung eines herrn müntefering gibt es in deutschland keine schichten.

wir wissen aber, daß bei einem millionenschweren einkommen eines bauern namens acker-
mann, dies automatisch einer eintrittskarte zur spitzenliga der oberschicht gleichkommt.
aber das versuchen dann solche feinen herrschaften gerne mit verweis auf "jetzt bloß kei-
nen sozialneid" abzubürsten. neidisch auf herrn ackermann? nein, mitleid ist angesagt.

der "spiegel" berichtet darüber in seiner ausgabe nr. 43 vom 23.10.2006 auf seite 28 unter
"die überflüssigen" in einem klugen essay von cordt schnibben. man könnte jetzt den vor-
eiligen schluß ziehen, daß sich "überflüssig" auf ackermänner bezieht. das ist paradoxer-
weise richtig und falsch. gemeint sind die proletarischen, hart ackernden menschen, die
sich darauf "verlassen" konnten, so c. schnibben, "gebraucht zu werden, das prekariat lebt
in der gewißheit, überflüssig zu sein."

überflüssig sind demnach die ackermänner, die vor gericht stehen, gleichwohl in rang, wür-
den und sold stehen. sie werden alles daran setzen, daß andere, nur nicht sie selbst, über-
flüssig werden oder, wenn sie es schon geworden sind, auch bleiben.

ist Ihnen auch seit kurzem eine neue sprachregelung in den medien aufgefallen, die alle un-
widersprochen hinnehmen und wiedergeben?

weil es nach auffassung einiger funktionsträger, die, wenn man sie fragen würde, sich als
zur mittel- oder oberschicht zugehörig bekennen würden, und die sich vermeintlich im besitz
der deutungsmehrheit wähnen,
keine klassen und auch kein proletariat gibt, nennt man folge-
richtig - die medien absorbieren es - die jener klasse zugehörigen nicht nur einfach "prekari-
at", sondern "abgehängtes prekariat." womit wir wieder beim aufhängen wären, denn nach
dem aufhängen kommt immer irgendwann das abhängen.

man meint das "abhängen" hier aber im sinne von allein gelassen, chancenlos zurückgeblie-
ben, was es auch nicht schöner macht.

natürlich liegen hier einige denkfehler vor. wenn jene, die fraglos zur "oberschicht" gehören,
die damit bedingte "unterschicht" leugnen wollen, ist das so sinnvoll, als würde man behaup-
ten, daß es nur eine richtung rechts gäbe. wo ein rechts, da muß ein links, und wo ein oben,
da muß ein unten sein. der spd-vorsitzende beck sprach von einem "unterschichtenproblem."
er hätte sich besser mit münte abgesprochen.

worum geht es? schichten? klassen? milieus? es sind nur namen für einen zustand, der ganz
offenbar um sich greift. man kennt das aus den öden tv-diskussionen ("christiansen"). stich-
wort: die schere klafft auseinander. die "da unten" werden immer ärmer, die "da oben" im-
mer reicher. der gesunde menschenverstand, den zu bemühen man leider immer wieder beto-
nen und den "da oben" anempfehlen muß, weiß sicher, daß es "klassen" und "schichten" gibt.

wir sind nun aber in eine altbekannte form der scheinauseinandersetzung eingetreten, die da-
mit beginnt, daß man durch wortschöpfungen verwirrung, verniedlichung und verharmlosung
betreiben will. erinnern Sie sich: giftmüll in die nordsee kippen heißt: "verklappen." wer so et-
was erfindet, gehört höchstens verkloppt.
klärschlamm mit hochtoxischem material zur dün-
gung ausbringen, jüngst dieser tage wurde darüber berichtet, nennt man "entsorgen."

probleme, die man noch gar nicht hat, schon mal für die zukunft bereithalten nennt man "vor-
sorgen." nichts anderes ist es doch: vor der sorge, also dem eigentlichen problem, schon mal
grübeln und sich möglichst negativ einstimmen. das ist ja geradewegs so, als sich auf den
- scheinbar - unvermeidlichen beinbruch lange vor seinem eintreffen vorzubereiten.

kennen Sie mitmenschen, die gerne sagen: "ich mach' mir ja solche sorgen"? die sprechen
die nackte wahrheit aus, sie machen sich sorgen. ja, wenn man sie sich macht, dann hat
man sie auch. oder man hat sie nicht alle. zum glück gibt's schlaue bücher wie: "sorge dich
nicht - lebe." dabei verhält es sich wie mit den büchern: "reichwerden leichtgemacht." die
nützen nämlich am meisten den schreiberlingen. oh, sollte ich nun besser schweigen?
ignorieren Sie die letzten sätze.

von "gammelfleisch" reden? oder auch besser schweigen? grünliches filet (auch aktuell dieser
tage) in einem restaurant ließ sich zum lieferanten zurückverfolgen. was ist denn, wenn ein
stück fleisch grün wird? es ist doch wohl deutlich in verwesung übergegangen. "vergammelt"
ist eine verniedlichung. die nachrichten bleiben beharrlich bei "gammelfleisch."

wie kann man verwestes fleisch in umlauf bringende davon gründlich kurieren? man müsste
den damen und herren ihre eigene ware gebraten vorsetzen. natürlich unter notarieller auf-
sicht, ohne gewähr, selbstverständlich. in einem heimlich aufgenommenen video fragte ein
mitarbeiter einer solchen ekelfirma, ob er tatsächlich aus den enten fasane machen solle.
dabei ging es nicht um magische verwandlungen, sondern nur darum, die etikettierung um-
zumogeln.

aber mal ehrlich, rostende atom-u-boote im polarmeer, klimaerwärmung, eichen-, tropenwald-
und gletschersterben, auftauende permafrostböden, kinderschänder, streubomben, selbst-
mordattentäter etc., das ist doch viel schlimmer, oder? das schlimme ist, daß sich die vielen
einzelfälle zu einem abstrusen brei an widerwärtigkeiten vermischt haben, daß es irgend-
wann egal ist, wo es anfing und ob ein großes nicht einmal früher ein kleines problem war.
es stinkt zum himmel. schon seit jahrzehnten wundere ich mich, daß nicht mehr leute aus
den hochhäusern springen. man hat sich an den wahnsinn gewöhnt. der mensch lernt eben
dazu oder er passt sich den gegebenheiten an, hält sie für normal.

es war h.g. wells, der sagte: "es ist erstaunlich, wie die menschen die vorbereitungen hin-
nehmen, die getroffen werden, um sie zu gegebener zeit zu vernichten." wer weiß, welche
zeit er dabei im blick hatte. ich vermute, daß es eine zeitlose feststellung war.

ein ekz ist übrigens kein elektronisches konzentrationslager, nein, ein einkaufszentrum. in
der früheren ddr, auch das phantom oder die zone genannt, gab es die jahresendfigur und
komplexannahmestellen.
wir beten das goldene kalb an. warum stehen vor der börse stiere
in bronze gegossen? werden wir mit dem kapitalistischen segen davonkommen?

ich fürchte, daß eher die indianische weissagung eintrifft: "eines tages werdet ihr fest-
stellen, daß man geld nicht essen kann."
dann werden auch ackermänner nichts mehr zum
lachen haben - victoryzeichen hin oder her.

wie wäre es mal mit einer verschwörungstheorie? vielleicht wird ja schon seit geraumer zeit
dem trinkwasser flächendeckend ein wenig beruhigendes zugesetzt. das hätte den vorteil, daß
es allen gut geht. wer ruhig, beruhigt ist, der ist harmlos, der tut nichts, der begehrt nicht
auf. achten Sie darauf, wer in Ihrer nachbarschaft regelmäßig mineralwasser kauft. das sind
die, die bescheid wissen, aber leider noch nicht mitbekommen haben, daß sich die maßnahme
auch auf mineralwasser erstreckt. aber behalten Sie das jetzt mal für sich. keine panik.

keine panik rufen ist nicht das beste mittel in jedem fall. denn das läßt im hörer sofort das
schlimmste wahr werden. bei gründlichem nachdenken, was man dann vielleicht nicht ganz
hinbekommt, müsste einem klar werden, daß wohl grund zur panik besteht, man ja gerade
darum zu keiner panik aufruft. man hat ja auch herausgefunden, daß der gewöhnliche hilfe-
ruf in bedrängungssituationen nichts oder nur wenig nützt. die leute gehen einfach weiter.

das ist beileibe kein scherz. empfohlen wird, in gefahrsituationen "feuer" zu rufen. das könn-
te helfen, selbst wenn nichts brennt. paradoxe welt, meinen Sie nicht? verlangen Sie bitte
beim bäcker nicht nach schnittblumen. die wird er nicht vorrätig haben, auch wenn Sie es
sind, der kunde könig, deutschland selbst. ja, du bist deutschland. auch du abgehängter un-
terschichtmensch bist ein teil davon. prekäres deutschland bist du.

im grunde ist es ja so, bleiben wir mal bei dem wort abgehängt, daß wir uns alle auf einer
wanderung befinden. im seichten gelände kommen viele mit, wenn's aber auf den gipfel zu-
geht, wird die luft dünner. da kann nicht mehr jeder mit. was ist nun wichtig? den gipfel zu
erreichen oder alle mitzunehmen? fragen Sie mal himalayabergsteiger. da kommt man näm-
lich in die todeszone, wo man keinen den gipfel hinauf, geschweige denn hinunter begleiten
kann, von heldenhaften einzelfällen einmal abgesehen. natürlich will man auf den gipfel, kos-
te es, was es wolle, und wenn es das leben der schwächeren ist. darwin grüßt.

so hart es ist, bei vielen mount-everest-touren kommen die besteiger an verstorbenen, gut
erhaltenen kollegen vorbei, die ihnen als mahnung dienen, bergung unmöglich. wenn also un-
ter solchen umständen bergreisende abgehängt werden, muß es sich um die todeszone han-
deln, denn ansonsten würde man ja helfen, darauf gebe ich Ihnen mein ehrenwort, ich wieder-
hole, mein ehrenwort. oh, pardon, da ist mir gerade herr barschel dazwischen gerutscht.

sind nun also diejenigen, die man nicht mehr "unterschicht" nennen möchte, in der todeszone?
beileibe nicht. wir sind doch nicht in kalkutta. hier wird gelebt und nicht gestorben und trotz-
dem abgehängt. ist das ganze etwa ein furchtbares mißverständnis?

geht es nicht den abgehängten besonders gut? im jugendlichen jargon: "he alter, was liegt an,
was geht ab, wo hängst du gerade ab?" kommt abhängen in ganz anderer bedeutung vor. es
meint "chillen, relaxen, cool sein." abhängen bedeutet also, es sich gemütlich gemacht zu ha-
ben, sich zu entspannen. na, dann ist doch alles bestens. lassen wir die unterschicht "abhän-
gen", eine gute zeit haben. wo ist das problem? es gibt keins. alles ist prima.

es gibt nebenbei auch noch die, welche im transportwesen beschäftigt, be- und entladen und
nach getaner arbeit auch schon mal einen anhänger abhängen. wie viele mögen das sein?
das
abhängen ist aber sicher nicht sehr zeitaufwendig, sodaß man es hier vernachlässigen kann.
sagen wir es ohne hängen und ohne wenn-und-aber: das leben ist ein auf und ab.

na sehen Sie: das wussten Sie schon vorher, ich übrigens auch. wenn das aber stimmt, dann
müssten doch aber gelegentlich im rundumverfahren diejenigen, die sich gerade im "ab" be-
finden, auch mal zum "auf" gelangen. wie oft kommt das vor? ja, gut, wir hatten mal einen
bundeskanzler schröder, der gerade dieser tage seine biographie vorlegt (ganz stolz ohne
geistschreiber), und der ein sozialaufsteiger ist - seine mutter war putzfrau.

jeder trägt den marschallsstab im tornister, soll bismarck gesagt haben. wer schafft es aber,
ihn auch heraus zu bekommen? knüppel aus dem sack?

es sind also schöne, gleichwohl wahre legenden, wie sie sich gerne in amerika abspielen sol-
len, wo der tellerwäscher zum millionär wird. ausnahmen bilden aber noch kein regel.

der landmann und bauer namens ackermann verdient nach eigenen - vor gericht erklärten -
angaben so zwischen 15 und 5 millionen euro, ("faz" vom 27.10.2006, seite 14). fällt Ihnen
etwas auf? die verdienstmarge beträgt sagenhafte 25%. nehmen wir mal einen durchschnitts-
verdiener mit, sagen wir mal, 2500,- euro monatlich. das wären ganau 30000,- euro im jahr.

wenn man diesen durchschnittsverdiener fragen würde, was er denn so im jahr verdient, was
meinen Sie, würde der sagen? so einer weiß doch ganz genau, wieviel er verdient. würde der
sagen: "na so zwischen 30000,- und 37500,- euro? eher unwahrscheinlich. beim durchschnitts-
verdiener macht die - nicht vorhandene - marge nur schlappe 7500,- euro aus, bei herrn acker-
mann immerhin 5 millionen. zu vermuten ist, daß der arme mann das viele schöne geld tat-
sächlich braucht, aber kaum ausgeben kann, es sei denn, er wäre im dauerkonsumrausch, wo-
vor ihn aber sicher seine anspruchsvolle tätigkeit bewahrt.

würde der ackermann von seinem schon jetzt mehr als reichlich angehäuften vermögen leben
müssen bei gleichbleibenden bezügen in der geschilderten höhe, dann könnte man davon z.b.
eintausend menschen mit monatlich 1666,66 euro beglücken. genug geld, daß sich der acker-
mann einen persönlichen friseur, chauffeur, gärtner, portier, koch, butler, masseur, klempner,
ach gott, so viele berufe gibt es gar nicht, leisten könnte.

eine frage hätte ich noch: sind menschen mit solchen einkommen gierig, oder nehmen Sie nur
das an, was ihnen andere anbieten, ohne es selbst gefordert zu haben? wer würde da nein sa-
gen? stimmt also der alte satz, daß jeder käuflich ist?

so besehen wird es bei der unterschicht beim ab und bei der oberschicht, was das leben an
sich angeht, beim auf bleiben. darauf einen vom garten. aber zugleich schließt sich auch der
kreis hinsichtlich des auf- und abhängens: die einen sähen gerne manche aufgehängt und
fühlen sich selbst als abgehängt, wobei es außer frage steht, daß die aufgehängten immer
irgendwann abgehängt werden. die sich abgehängt fühlenden waren aber vorher nicht die auf-
gehängten. schlimm wäre es fürwahr, wenn sich die abgehängten entschließen würden, die-
jenigen, welche sie dafür verantwortlich halten, aufhängen würden.

ein interessanter leserbrief (der spiegel, nr. 45/06.11.2006, seite 13) von jochen isfort:
"auch wenn die politik sich mit dem umrubeln des soziologischen begriffs unterschicht in den
des abgehängten prekariats aus der verantwortung stehlen möchte, sei vor gesellschaftlichen
zuständen gewarnt, in denen aus der oberschicht das "aufgehängte solventariat" wird."

merkwürdig überhaupt, daß wir in zeiten leben, wo man sich solchen spekulationen hingeben
kann, wo soetwas denk
bar wird. noch ein satz zu gewaltverherrlichenden spielen am heimischen
pc. erst jüngst geschah es, daß ein sich abgehängt fühlender jugendlicher in seiner schule amok
lief, wobei es zum glück bei verletzten blieb, abgeshen vom selbstmord des täters. schnell war
die diskussion (wie damals nach erfurt) entbrannt, daß man spiele wie counterstrike verbieten
müsse, was wenig ausrichten dürfte, weil man sich das schnell aus den weiten des internets
herunterladen kann.

erschreckend ist etwas anderes, was in dieser deutlichkeit vielleicht noch nicht ausgesprochen
wurde. es gibt ja menschen, die behaupten, bei dem erwähnten spiel handele es sich um ein
strategiespiel. das ballern auf virtuelle köpfe mit plastischem zerplatzen und blutgespritze sei
doch nur spiel und habe mit der wirklichkeit nichts zu tun.

was haben denn herr atta und die übrigen attentäter gemacht? sie haben an einem flugsimu-
lator geübt. was macht man nach dem simulieren? wir haben es erlebt. die pc-spiele sind ge-
nau das: simulationen. zum glück wirkt es sich nur bei wenigen so katastrophal aus.

auf pro7 läuft gerade die serie "weinende mädchen." ich schalte weg. warum bringt sich ei-
gentlich in australien alle vier tage ein farmer um? nur wegen der langanhaltenden trocken-
heit? es soll in manchen landesteilen seit sechs jahren kein regen gefallen sein. was für eine
absurde rechnung. alle vier tage einer. was ist, wenn es zwei in drei oder acht in zwölf tagen
sind? glaubt jemand ernsthaft, daß man mit dem mittelwert vier hier irgendetwas anfangen
kann? fragen Sie sich oder einmal auf der straße Ihnen unbekannte passanten, ob das irgend-
jemand, so furchtbar es ist, wirklich interessiert, lassen wir lippenbekenntnisse außen vor.

ein brief:

lieber horst,

du bekommst sicher viel post und bist es vielleicht auch manchmal leid, wenn du von allen so
angehimmelt wirst als exzellenz und bundespräsident. ich weiß noch nicht einmal, wie man
dich korrekt ansprechen muß. aber das ist jetzt auch egal. warum soll irgendwas zwischen uns
sein wie titel und anreden? das trennt doch nur und hilft nicht weiter. wir sind menschen und,
wenn auch erwachsen, doch kinder gottes und unseres volkes.

du bist deutschland, aber auch ich bin deutschland, darum sind deutschland wir. das gilt natür-
lich auf für jeden anderen deutschen, für dich aber am allermeisten als unsere regierungszug-
spitze, wenn ich mal diesen vergleich wählen darf. der mount everest, der hier im bild viel
schöner wäre, liegt leider nicht auf unserem staatsgebiet.

aber du bist unser höchster, und wenn wir uns schon, was mir bisher keiner erklären konnte,
weit weg im hindukusch verteidigen, wer weiß, vielleicht fällt da auch irgendwann mal ein
bergrücken, eine kleine anhöhe oder sogar ein gipfel ab, den man dann z.b.
horst- oder köh-
ler-peak nennen könnte, ich wäre dafür, bedingungslos.

da ich mir auch vorstellen kann, daß du in deinem hohen amt wenig freunde hast, weil sie ja
immer alle nur von dir etwas wollen, sei es eine unterschrift, die erledigung eines gesuchs
usw., schreibe ich dir heute ganz persönlich, schlicht und bescheiden, wie meine großmutter
sagen würde, und ohne verstellung.

wie kam ich darauf? du hast kürzlich, was ich in den nachrichten sah, einem mädchen geant-
wortet, deren flaschenpost du gefunden hattest, und deine art, dem mädchen kindgerecht zu
antworten, gefiel mir. da dachte ich mir: so will ich auch einmal meinem bundespräsidenten
schreiben und mir dabei vorstellen, ein kind zu sein, das in einem erwachsenen körper wohnt.

aber es gab noch einen grund: man spricht ja oft von bürgernähe, ein konzept, das leider nur
aus einem schönen wort - eigentlich sind es zwei -
mit immerhin zehn buchstaben besteht.

ich habe daher beschlossen, exzellenzennähe auf meine weise herzustellen. darum spreche ich
dich auch als mensch und, darf ich sagen: freund? mit deinem vornamen an. ich hoffe, daß du
mir das nicht übelnimmst.

das soll also beileibe keine herabsetzung, plumpe, distanzlose annäherung oder etwa eine be-
leidigung sein, nein, ich will dir dadurch näher kommen und hoffe respektvoll auf dein ver-
ständnis. natürlich bist und bleibst du ein hoher würdenträger, das soll dir nicht genommen
werden. ist es nicht erstaunlich, daß nur der tausch von w zu b aus würden- einen bürdenträ-
ger macht? aber ich meine, wenn ich schon mal dein antlitz in den medien bewundern darf, da
keine spur von bürde zu sehen. das ist vorbildiche haltung, ich bin stolz auf dich!

der wahre hintergrund ist, daß ich kürzlich den medien entnahm, daß man dich aufhängen
bzw. dies nicht tun wollte. ich war zunächst sehr erschrocken, merkte aber bald, daß ich
einem mißverständnis aufgesessen war. nicht dich wollte man aufhängen, sondern dein bild.

schon schlimm, daß man so etwas mißverstehen kann.
aber, das darf man auch nicht ver-
schweigen, es gibt sicher auch feinde, das bleibt bei einem so hohen amte nicht aus, bedauer-
lich, aber nicht zu ändern. vielleicht trauerst du auch den zeiten nach, wo du dich ungezwun-
gen in der öffentlichkeit bewegen konntest. man weiß übrigens von königen, die sich nachts
verkleidet unter's volk mischten, um dessen wahre gemütslage zu ergründen. wenn du das
auch praktizierst, wäre es wenig sinnvoll, dies an die große glocke zu hängen.

irgendwo in der provinz bei dietzenbach spielte sich also der streit ab, und es ging um dein
foto in einem kindergarten. die einen wollten es da haben, andere nicht. daß man da über-
haupt drüber diskutieren mußte, fand ich schon allerhand.

da wußte ich: ja, ich will horst aufhängen, wenn es doch keiner tun will, selbstverständlich
als bild. wenn du magst, schicke ich dir auch eins von mir. ich habe aber verständnis dafür,
wenn du mich nicht aufhängen wür
dest, so viele passen sicher nicht in deine residenz, wie
es menschen und bürger gibt, die auch diesen wunsch haben.

schicke mir doch bitte von deinem büro aus ein schönes foto von dir, wenn es geht, signiert.
ich verspreche, daß ich das bild in ehren halten und an prominenter stelle aufhängen werde
und verpflichte mich auch, davor regelmäßig sonntags um 12 uhr mittags zu salutieren, dir
dabei immer nur das beste wünschend - zu deinem und unser aller heil und wohlergehen.

ich würde mich aber nicht mit dem absingen der ganzen nationalhymne abgeben, es reichen
wohl nur die drei worte: einigkeit und recht und freiheit, da ist doch alles drin. am 03. okto-
ber natürlich das volle programm.

jetzt habe ich mir meinen text noch einmal durchgelesen und muß sagen, daß ich sicher nicht
den mut hätte fassen können, dir zu schreiben, wenn die bedingung dafür das siezen und
förmliche ansprechen als staatsoberhaupt gewesen wäre. so war es viel einfacher und ich
spüre es wirklich zum ersten mal richtig, ja, horst, du bist mein bundespräsident.

dein dankbarer und treuer untertan

p.s. darf man heil und untertan sagen?


AUFWÄRTS

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

* anna politkowskaja: "ich habe allein über das berichtet, was ich gesehen habe,
mehr nicht."
die furchtlose journalistin, 48 jahre alt, wurde am 07.10.2006 in moskau er-
mordet
aufgefunden. die "welt" berichtet darüber am 18.10.2006.

* was bedeutet ?würdig? gemeint ist natürlich fragwürdig, etwas, das würdig ist, ge-
fragt
, wie merkwürdig bedeutet: würdig, gemerkt zu werden. darum hat angela merkel
auch erfolg, unabhängig, wie man über ihre partei und deren politik denkt: sie kann sich eben
viel merke(l)n.

gehweg und fimmoin sind, betrachten wir es einmal als familienzusammenführung, doppelt, also
mehr als nur einfach, würdig, damit hoch würdigst. woraus sich ergibt, daß die verwendeten
termini als ehrenbezeugung zu verstehen sind. der frage oder des merkens unwürdig würde ja
herabwürdigung, interesselosigkeit oder völlige bedeutungslosigkeit meinen.

im klerikalen sinne bliebe es aber lediglich bei hochwürden. die anrede "höchstwürden"
kommt dort nicht vor, ebenso wenig wie "euer merkwürden" oder "euer fragwürden."

wussten Sie eigentlich, daß "heiliger stuhl" mindestens drei bedeutungen hat? die anmer-
kung finden Sie weiter unten. lesen Sie sie nur, wenn Sie, wie ich, geschmacklos sein wol-
len. wollen Sie Ihre religiösen gefühle nicht verletzen, lassen Sie es bleiben. zum glück muß
ich hier nicht vor religiösen fanatikern auf der hut sein. nicht alle verstehen spaß,
merken Sie
sich das. denken Sie jetzt nicht an karikaturen oder dänemark. es ist alles schon hier.

* fuck10 = fuck, gesprochen fak, 10 gesprochen ten, zusammen: fakten, ein kleines,
den aufruf der seite
akustisch untermalendes wortspiel auf denglisch. sprecher © ist der
autor.

* "nicht jeder geschickte ist ein gesandter" ist ein altes wortspiel. wenn ich es
nich
t erfunden habe, war es ein anderer, den ich nicht kenne. gemeint ist, daß jemand, der
irgendwohin auf den weg geschickt wird, nicht zugleich ein gesandter (abgesandter) ist.

ohne gesandt worden zu sein, kommt ein handwerker möglicherweise ins haus. aber nur mit
einem auftrag, der ihn dann schickt, wird es gehen.

ein gesandter ist aber immer geschickt (vom könig z.b.), er kann sich aber in ausnahmefällen
als ungeschickt, tölpelhaft erweisen.
jemand, der zum lügen geschickt ist, kann bedeuten, daß
er mit der absicht der lüge geschickt wurde oder sich aber als zum lügen geschickt - im sinne
von geeignet - erweist. den betreffenden mitarbeiter kenne ich nicht persönlich und werde ihm
das lügen als veranlagung bzw. geschicklichkeit natürlich nicht unterstellen. er hat einfach nur
eine lüge weitergegeben.

was ist aber schlimmer: der lügenauftraggeber, die lüge selbst oder dabei erwischt zu wer-
den? darüber zu berichten?

noch eine kleine anekdote:
vor jahrzehnten unterhielt ich mich mit einer frau, die mir von einer person erzählte. sie sag-
te: "für mich lügt der" und meinte wohl, daß sie die erwähnte person für einen lügner halte.
ich entgegnete (natürlich war mir klar, was sie meinte): "schade, daß ich keinen dafür habe.
ich muß selbst lügen." die gute frau verstand nicht, was ich meinte.

darum fragen Sie sich bitte: wer lügt für Sie? oh, erwischt. Sie haben keinen, der für Sie
lügt?
Sie sind selbst- oder eigenlügner? machen Sie sich bitte nichts daraus. das geht milli-
onen anderen auch so. aber bedenken Sie: if your image is wrong, change your personality.

die "faz" berichtet am 27.10.2006 unter "unbedecktes fleisch" (seite 7): "wenn ihr rohes
fleisch auspackt und offen auslegt und die katzen kommen und fressen es - wessen fehler
ist das?" fragte scheich taj el-din al-hilali seine zuhörer - und antwortete sich gleich selbst:
"das unbedeckte fleisch ist das problem." solange frauen in ihrem zimmer bleiben und den
schleier
tragen ... seien sie keinen gefahren ausgesetzt." soweit die "faz" dazu. erstaunlich
und erschreckend die gleichsetzung von frauen mit rohem fleisch und, genauso schlimm, der
vergleich von männern als - instinktgesteuerte - wesen. ist das eine zustandsbeschreibung
von länden, in denen pro jahr so viele bücher gedruckt werden wie in luxemburg?

darauf einen dujardin. der nicht französich sprechende spricht es auch so aus: du-jar-din.
der franzose sagt: dü jar däng, was bedeutet: du=von, jardin=garten, zusammen: vom
garten oder aus'm garten für im wohnzimmer auf'n tisch zum trinken, läcker nä, wa?

gemeint ist die sendung "popstars", wo mäßig begabte mädels nach einem auswahlverfah-
ren zu einer girlieband mutieren sollen. regelmäßig brechen die jungen damen in tränen aus.

mein vorschlag von anfang okober 2006 für eine umfrage wird aufgegriffen und der kölner-
stadt-anzeiger berichtet darüber anfang november 2006 in der lokalen ausgabe des rhein-
sieg-anzeigers unter "fragen an die mieter." dort wird erwähnt, daß man die mieter "näher
kennenlernen" will, wozu ich - nun ex-mieter - gerne ausführlich beigetragen habe. ich hatte
fragen an den vermieter, die dieser selten beantwortete.

Sie sehen zwei sehr andächtige herren. frage: von wem würden Sie ein auto kaufen?
antwort: von keinem - leider haben die beiden nur immobilien im angebot.
quelle (09.11.2006): http://www.rhein-sieg-anzeiger.ksta.de/html/artikel/1162473013940.shtml

beabsichtigte unschärfenverfremdung
für persönlichkeitsschutz qualifizierter dienstleister
BEABSICHTIGTE VERFREMDUNG

die bildrechte dieses historisch bedeutsamen und auch künstlerisch mehr als überragenden fotos
(bitte beachten Sie den bündigen abschluß des dunklen jacketts mit der mauerkante links mit
kopf vor gekipptem fenster) liegen bei herrn andreas hilfe, dem ich, was in seinem namen be-
reits angelegt ist, für seine uneigennützige hilfe ausdrücklich danken möchte, selbst wenn er
davon nichts wissen will, was ihn umso mehr ehrt.

der faltenwurf (rechts im bild) am ärmel des beigen saccos (kopf hälftig vor geschlossenem fens-
ter) deutet darauf hin, daß es sich nicht um knitterfreie, doch aber herbstlich immer noch trag-
bare ware handelt. die yin- und yangwahl (hell-dunkel-faktor) der beiden jacketts ist, sofern
bewußt gewählt, ein weiteres gelungenes stilmittel und erlaubt darüber hinaus weitere speku-
lationen über die rollenverteilung der jeweiligen träger.

die - vielleicht durch die wahl des objektivs stark vergrößerte - zahl 16 deutet als doppel-acht
(2x8=16) auf erhöhte aufmerksamkeit hin, die man den dargestellten personen widmen sollte
(auch in achtung steckt die 8), oder sie ist eine bewußte hervorhebung zur findung des objekts
für sehschwache mieter, die sich, was früher oft vorkam, so nicht mehr verlaufen können.

natürlich ist die doppel-acht mehr als die doppel-null (die gerade als 007 im kino präsentiert
wird). es wäre also ungerecht und auch nicht angebracht, die beiden herren als doppel-null zu
bezeichnen, auch wenn manche dies, siehe "casino royale" als auszeichnung begreifen würden.
wer möchte nicht james bond sein?

im kölschen allerdings wird die doppelnull als "dreimal-null-ist-null" getoppt, was wir hier nicht
vertiefen wollen. wer will schon eine (oder mehrere) null(en) sein?

deutlich unterschieden werden muß die doppel-acht von einer ganz bestimmten 88, die natür-
lich auch eine doppel-acht darstellt, aber eher politisch und ganz weit rechts zu verstehen ist.

meine bitte um hilfe bei der verwendung des bildes (nicht im original, sondern von der kölner-
stadt-anzeiger-rhein-sieg-anzeiger-internet-seite abfotografiert) wird von andreas hilfe vom
kölner-stadt-anzeiger-rhein-sieg-anzeiger so beantwortet:

"von einer Verwendung des Bilds, an dem ich die Rechte habe, bitte ich abzusehen."

wie war das noch? ist eine bitte eine bitte, eine aufforderung oder ein befehl? kann man eine
bitte ablehnen? bei einer satire muß man das wohl geradezu.
im übrigen verwende ich das bild
nicht, ich zitiere es nur, weil damit auch die umsetzung meiner anregung zur umfrage dokumen-
tiert wird.
dazu muß ich das bild aber auch zeigen können. danke herr hilfe, Sie waren mir
eine große hilfe.

trotzdem habe ich das originalbild adaptiert, künstlerisch-technisch weiterverarbeitet und mich
damit vom original zu einer eigenständigen, weil veränderten form begeben. einfach abkupfern,
auch wenn einfach einfach einfach ist (siehe dazu passende werbung), wäre mir zu dürftig, ob-
wohl, wie sagte paul mccartney über eight days a week?: "man klaut doch überall." Sie kennen
sicher die geschichte dazu, die mit dem taxifahrer, der paul zu einem auftritt fuhr. er müsse
soviel arbeiten, eben 8 days a week. das war als scherz gemeint, aber paul hatte seinen song.
so isses. wieviel tage hat die woche?

letzte mitteilung meiner uneingeschränkt empfehlenswerten anwaltskanzlei. am 29.11.2006 ha-
ben dort zwei, nicht einer oder drei und mehr, nein, nur zwei fimmoin-herren höchstpersönlich
die sagenhafte, sicher schwer erträgliche und auch kaum tragbare summe von zweihundertund-
fünf cent (oder
2,05 €) an zinsen in bar eingezahlt. das hätte einer ja gar nicht schaffen kön-
nen, Sie sehen: ich habe verständnis.

seltsam, daß im anschreiben der gegenseite von einhundertneunundneunzig cent (1,99 €) ge-
sprochen und erwähnt wird, daß ein sachbearbeiter den betrag bar übergeben wird.
gar lustig der hinweis: "wir bitten hier um entsprechende quittierung."

aus einem sachbearbeiter wurden zwei und aus 1,99 € dann 2,05 €. jeder cent zählt, aber
warum 6 mehr? man könnte auch sagen: die tun was, die geben einfach mehr oder: die kön-
nen nur so, die müssen so, die sind so. bleiben sie auch so?

die zinsen waren übrigens für die (nach versuchter abstandszahlungsprellung) verspätete zah-
lung fällig und erst nach klageandrohung entrichtet worden.

fragen Sie sich bitte selbst, warum eine hausverwaltung mit mehreren tausend mietern soviel
zeit und kapazitäten hat, um zwei mitarbeiter - statt einem angekündigten -
zur baren entrich-
tung einer lächerlichen summe von trostlos nach siegburg fahren (oder laufen) zu lassen.

Sie ahnen, warum? schon bei der abstandszahlung hat es ja mit der barzahlung nicht und bei
der überweisung nur mit "gutem zureden" geklappt. diesmal mußte es einfach hinhauen. da-
rum auch keine überweisung und zwei mitarbeiter: falls einer den weg und das anliegen ver-
gessen haben sollte, hätte der andere einspringen können, was ja zum glück nicht nötig war.

hatte man angesichts des erheblichen geldbetrags aus sicherheits- wie auch veruntreuungs-
bedenken zwei mitarbeiter geschickt? vertrauen ist gut, kontrolle nicht möglich, oder wie hieß
das noch?

wege- und arbeitskosten sind offenbar völlig uninteressant und die wahl der durchführungspro-
zedur erscheint einem eher unverhältnismäßig zu sein, oder? doch nur ein krämerladen?

ich meine, daß hier bereits über das provinzielle hinausreichend weltklasseniveau erreicht
wurde. weiter so, Sie haben viel geleistet und ich durfte davon erzählen.

und wenn nicht alles so passiert wäre, hätte man es erfinden müssen.

ein truthahn trat ein huhn. da sprach das huhn: "was nun?"
als antwort in seinem wahn das huhn trat nochmal der hahn.
liegt's in seiner natur, daß er kann treten nur?
bloß nichts mehr fragen, nichts sagen, dachte sich das huhn.
truth, der wahrheit ahn, war froh und das huhn, das floh.
nun aber ganz allein, hielt der hahn sich für ein schwein, wenig
fein, ganz und gar gemein.
als das huhn, das empörte, davon hörte, verzieh es dem hahn.
drum halt' dich fern vom truthahn, meide seine flugbahn.
aber wer ist wer in der geschicht'? das errätst du nicht!
es liegt schon in den sternen: wir können von den tieren lernen.
ich meine, es war nicht heine: "flügelbrei ist stets bügelfrei."
auch goethe hatte selten noethe:
"getretener quark wird breit - nicht stark."

 

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