trocken
oder naß,
das ist hier die frage ![]()
es
geht weiter...
den worten folgen taten,
aber warum?
am
12.07.2004
gegen 16 uhr 30 lassen mich durchdringende
bohrgeräusche in den keller eilen.
dort befinden sich zwei mit schwerem gerät ausgerüstete handwerker.
als neugieriger mensch
frage ich natürlich, warum sie in den kellerboden ein loch
bohren (keller von frau k.).
die
freundlichen männer geben auskunft. sie seien
von ihrer firma beauftragt, ein entsprechendes
angebot auszuarbeiten. ich frage nach, ob dies schon seit längerer
zeit in auftrag gegeben sei.
nein, der auftrag sei ganz frisch. also, vermute ich, hat es mit der kellerbegehung
vom
vergangenen freitag zu tun. wer der auftraggeber
ist, erfahre ich nicht.
einer
der bohrleute scheint überqualifiziert, denn er verhält sich wie ein
politiker, indem er
wörtlich in vorauseilendem gedächtnisverlust
sagt:
"das gespräch hat nie stattgefunden."
darum kann ich es ja auch hier unbesorgt wiedergeben. frage ist nur, woran ich
mich erinnere?
er erklärt nämlich auf meine frage nach dem bisherigen bohrergebnis,
im beisein der nachbarin
frau f. (parterre), daß man beim bohren nur eine rudimentäre
betonschicht gefunden habe.
der andere kollege ergänzt, daß durch wasser, dann durch frost der
boden beschädigt sei, man
könne es ja daran sehen, daß die bodenplatte an mehreren stellen
gebrochen sei. dies sei auf
die hebewirkung durch frost zurückzuführen, was späteres bodenabsinken
zur folge hätte.
dadurch könne dann wasser direkt eintreten. soweit die erschöpfenden
auskünfte.
ich erinnere mich, daß bei der begehung am freitag der gutachter/fachmann
genau in dem
raum, in dem nun gebohrt wird, davon gesprochen hatte, daß der "sockel
gebrochen" sei.
aber so deutlich, wie die bohrleute, hatte er sich am freitag dazu nicht geäußert.
man müsse nun also, so die einschätzung der arbeiter, den boden
im gesamten keller entfernen,
das sei aufwendig, stöhnt einer der beiden in erwartung des arbeitsaufkommens.
ferner
müssten die außenwände freigelegt
und getrocknet werden. die wände seien
naß.
man habe dafür auch messgeräte, die in die wand eingeführt würden
und womit man die
feuchtigkeitsdurchdringung bestimmen könne.
ich
glaube meinen ohren nicht zu trauen: naß?
freitag noch war doch der keller als trocken
erklärt worden. wie konnte das geschehen? lag es am regen der vergangenen
tage? ich
kann das nicht glauben und vermute eher, daß der keller immer schon naß
war
(zumindest in den letzten jahren).
ich
wende ein, daß doch noch am freitag ein gutachter/fachmann vor ort gewesen
sei, der die
auffassung vertrat, der keller sei erstens trocken und es gebe nur kleinere
mängel. einer der
männer lacht und meint sinngmäß,
daß er schon einige gutachter kennengelernt habe. man
kann heraus hören, daß er nicht allzuviel von ihnen hält.
ich
bekomme noch zu hören, daß sie nur ihre empfehlung aussprechen können,
was der auftraggeber daraus mache, das sei seine sache.
aha.
so
weit waren wir doch schon vor zwei jahren. es wurden damals auch angebote
eingeholt und nichts unternommen. hat das system?
dann warten wir mal... wie es weiterging?