wenn
der gärtner morgens klingelt ![]()
erster und zweiter
besuch was
ist seltsam?
26.08.2004
gegen 08 uhr morgens, der gärtner, der in der realsatire als
maurer oder verputzer erscheint, tritt ins haus. mir fällt ein, wer eigentlich
den strom bezahlt, den er in meinem keller für seine arbeiten entnehmen
wird. ich schreibe dem vermieter eine email:
"guten
tag bei willnich,
bitte legen Sie auch das Ihrem vorstand vor!
wie Sie bereits wissen, erwartet herr divan, daß ich mich in mietangelegenheiten
an seinen anwalt wende. ich denke nicht, daß ich mich daran halte, bevor
dies nicht
selbst anwaltlich geklärt ist bzw. Sie herrn divan darüber aufklären,
daß er selbst in
mietangelegenheiten ansprechpartner ist und zu sein hat.
darum wende ich mich in Ihrer funktion als geschäftsführer der feinwohnen
an Sie,
herr plärrnich.
heute nun, kurz nach 8 uhr morgens betritt herr kaisa das haus. ich folge ihm
in den
keller und frage ihn, wie er denn für seine arbeiten die beleuchtung in
meinem keller
sicherstellen wolle.
ich gebe ihm zu verstehen, daß ich für eine m.e. unsinnige, weil
rein kosmetische
oberflächenbehandlung, zudem noch nur im oberen bereich meiner kellerwände,
wie
herr kaisa selbst erklärte, nicht auch noch meinen strom zur verfügung
stellen werde.
denn die beleuchtung in meinem keller läuft über meinen zähler.
im
übrigen keller, also die frei zugängigen wege, sind ja lampen per
allgemeinstrom
vorhanden. ich fragte also herrn kaisa, wer denn die stromkosten übernähme,
wenn
er meine kellerbeleuchtung benutze. darauf hin wird herr kaisa schnell laut
und
verfällt ins plattdeutsche.
u.a. meint herr s., dann könne er ja "mit der taschenlampe arbeiten,
wegen die
paar pfennige".
er
arbeite schon seit über 40 jahren für die genossenschaft und so was
habe er noch
nicht erlebt. das geht mir auch so.
ich weise daraufhin, daß es wohl ein paar stunden werden, denn angeblich
wolle herr
k. ja auch teile des kellerinhalts umstellen. ich möge doch bei feinwohnen
anrufen,
meint herr k.
aufgrund des o.e. werde ich dies nicht tun, denn herr
divan wünscht ja weder durch
anrufe noch durch emails "belästigt"
zu werden.
ich bin der auffassung, daß ein ordentlicher handwerker für seine
arbeitsmittel, sprich
stromkabel und lichtanlage selbst zu sorgen hat. alternativ dazu müsste
der strom
bezahlt werden, der auf meine kosten entnommen wird. dies wird dann sicher nur
pauschal zu regeln sein.
durch herrn divans erwähnung seines anwalts sehe auch ich mich veranlaßt,
anwaltlichen rat einzuholen. Sie haben bitte verständnis, daß wir
das noch abwarten.
termin
dazu ist am 01.09. 2004. da der keller sich seit 1998 in dem Ihnen bekannten
zustand befindet, wird es nicht so dringend sein können, wie feinwohnen
in seiner
gestrigen durch unhöfliche boten überbrachte mitteilung meinte: "...aufgrund
der
tatsache, daß der keller.... schnellstmöglich mit zementputz verkleidet
werden soll...." .
vielleicht klären wir dann auch, welche arbeiten sinnvoll sind (ein bißchen
verputzen
oder die wände von altem putz komplett befreien und neu verputzen) und
wie dabei
mit dem inhalt meines kellerraums verfahren werden soll und wer als beleuchter
eingesetzt wird.
ich erwähne noch einmal, daß ich dies schon damals bei der begehung
mit dem
"gutachter" ansprach, später dann mit herrn vorhang, der ja,
wie es nun scheint,
den auftrag nicht erhalten hat.
in beiden gesprächen wurde zugesichert, daß der inhalt meines kellerraums
in einem
dann bereits sanierten (oder verputzten) anderen und freien kellerraum zwischen-
gelagert werden solle. dies scheint auch nicht mehr zu gelten.
ich bat ohnehin schon gestern darum, auch schriftlich über art und umfang
der arbeiten
in meinem keller informiert zu werden. wie Sie wissen, begannen ohne jede ankündigung
putzarbeiten, die durch Ihren gärtner durchgeführt werden, und erst
nachträglich, mit
stunden verzögerung, wurde per boten eine ankündigung überreicht.
daß Sie für hausinnensanierungsarbeiten, die
ja angeblich von einem "gutachter"
empfohlen wurden, einen gärtner schicken, scheint dafür zu sprechen,
daß sich beide
qualitativ ebenbürtig sind.
für den fall, daß Sie bereit sind, die stromkosten zu tragen, erbitte
ich kurzfristige email.
zweiter
besuch im keller, diesmal um 9 uhr 25. herr kaisa ist wieder guter stimmung.
ihm fällt ein, daß er da noch eine kabeltrommel hat und eine lampe.
wir
einigen uns darauf, daß er mit seinem mitarbeiter den inhalt meines kellerraums
an den wandaußenseiten, die verputzt werden sollen, in einen anderen,
freien gegen-
über liegenden raum verbringen wird, wenn letzterer fertig ist und, nach
den
anstreicherarbeiten, wieder dahin zurücktransferieren wird. die übrig
bleibenden
sachen werden von herrn k. durch plastikfolien abgedeckt.
ich erwähne dies schon jetzt für den fall, daß man dies später "vergessen" sollte.
auf
diese idee brachte ich herrn kaisa übrigens selbst, denn wo ist der sinn,
wenn
die sachen erst hinausgetragen, wieder hineingetragen und zum anstreichen
noch einmal hinaus- und hineingetragen werden? das sind doch alles dinge, die
man früher planen und wissen könnte.
dabei fanden wir, daß eine glasscheibe zerstört ist. bitte kümmern
Sie sich darum.
es handelt sich um den kellerraum genau gegenüber meinem kellerraum.
ferner ist dort der fensterrahmen durch erosion derart freigelegt, daß
man links
zwischen rahmen und wand nach außen blicken kann.
ich frage, was denn nun genau geschehen werde. also, erklärt der wieder
freundliche
herr k., man werde den losen putz entfernen, aber nicht den gesamten putz. d.h.,
die vorgabe des "gutachters", den unsachgemäß aufgetragenen
altputz komplett zu
entfernen, der wasser binde, wird schon nicht mehr eingehalten. im gespräch
mit mir
wies der "gutachter" genau auf diesen
punkt hin.
um herrn k. nicht noch mehr arbeit zu machen, gestatte ich ihm, meinen keller
zu
betreten und meine lichtanlage zu nutzen. er muß nicht noch eine extralampe
besorgen. ich will die inkompetenz anderer nicht an ihm auslassen.
nach dem neuverputzen der schadhaften stellen (also nur in teilbereichen) werde
dann nach ca. 14 tagen, so lange müsse der zementmörtel trocknen,
angestrichen.