zwei experten
ein versuch

!





deutschland, irgendwo in tiefster provinz ...

warum man zunächst seinem körper und erst dann seinem
thermometer vertrauen sollte, wenn man kein schafskopf ist.

worum geht es?
ein klangkörper, versteckt in einem "innovativen" niedrig-
energie-haus. darin eine wohnung mit dem ambiente einer integrierten abhör-,
wenig funktionierenden abluft- und - als vorläufige krönung - nicht abstellbaren
fußbodenheizanlage, die gar keine ist, aber
kontinuierlich (+ -) um die 25.0° C
bewirkt.

erst zum durchbruch oder noch mehr? gehe zur
infrafrotmessung.

die suche nach dem ausschaltknopf . heizen wie damals im "phänomen"?
maximalwert? was sagt die logik dazu?

würde, ja müsste man so etwas erwarten? stellen wir uns eine wohnung im winter mit
nicht regelbarer fußbodenheizung und 25.0° C vor.

dürfte man da von überheizter wohnung sprechen? man würde, wenn einem solche tem-
peraturen zu hoch wären, ja auch gerne etwas geld einsparen wollen. jedes ° C weniger
bringt da schon was. das weiß man doch.

was wäre, wenn der vermieter entgegnen würde: "was wollen Sie denn?, Sie haben es
doch schön warm und gemütlich." wer würde sich so etwas bieten lassen?

müsste man sich so etwas bieten lassen? daran darf mit recht, und dies hier im beispiel
in zweifacher hinsicht, gezweifelt werden.

die meisten, ich behaupte, alle, wissen, bei welcher temperatur sie sich in den eigenen
wänden im winter wohlfühlen.

was also spricht dafür, im sommer zu heizen? von den kosten wollen wir erst gar nicht
reden.

das müssen wir hier nicht weiter ausführen. wir reden nun von solchen temperaturen, die
wir bereits anfang juni, noch vor sommerbeginn vorfinden. warum?

liegt die wohnung unter dem dach? nein. steht den ganzen tag die sonne darauf? nein,
erst ab spätem nachmittag.

was macht der mensch, wenn er, vollkommen unerwartet, in seiner wohnung tropische
temperaturen vorfindet?

er transportiert schweiß von innen nach außen, man nennt das transpirieren, oder auf
deutsch, schwitzen, etwas das jedem schon einmal passiert ist.

ich persönlich traue niemandem, der nicht schwitzt, das löst sofort zombiealarm bei
mir aus. scherz beiseite, die lage ist ernst.

während, nach und vor dem nächsten schwitzen kühlt sich der mensch ab. das geht
so: ein bißchen wasser auf die haare, ein bißchen mit dem handtuch rubbeln, aber
nicht ganz abtrocknen.

die arme, achseln, hals und nacken, bauch und rücken, beine, füße, sagen wir es direkt:
alles anfeuchten. ach, am besten gleich duschen.

die füße in einen eimer mit kaltem wasser stellen, das geht auch. dabei kann man prima
zeitung lesen oder telephonieren. bei dem wort müssen wir hier schon gut aufpassen,
denn dazu ist noch mehr zu sagen oder zu hören.

auf jeden fall, der mensch, er lebt, und er spürt etwas. ihm ist zu warm. sein körper
schaltet das abwehrprogramm ein. er kühlt selbsttätig. schwitzen ist kühlen. permanen-
tes schwitzen deutet auf kontinuierlichen kühlungsbedarf hin.

woran liegt's? heizt der mensch etwa? im fast-sommer? dann müssten die heizkörper
heiß sein. sie sind aber kalt. sind es die männlichen wechseljahre? dann müsste der
mensch ja ständig und an allen orten schwitzen. tut er aber nicht.

dann nimmt sich der mensch ein thermometer, ein temperaturmeßgerät, zur hand. er
hat kein fieber, so viel steht fest. er betrachtet die dicke tal anzeige des genau
messenden gerätes, sogar mit zehntelgradanzeige.

das kann das alte, analoge ding nicht. aber immerhin zeigen beide vergleichbar an. es
wäre schon seltsam, wenn das eine 20° C und das andere 25° C zeigen würde. nein,
so ist es nicht.

dann fragt sich der mensch, wie kann es sein, daß bereits schon frühmorgens, gegen
08 uhr, anfang juni 2008, nach dauernder, nächtlicher querlüftung aller drei fenster,
die gekippt sind, die wohnung bereits, oder noch immer, zwischen 23.7° C und 25° C
warm ist?

mittags, 04.06.2008, 14 uhr 30, waren es 28.2° C.

die wohnung liegt in der ersten etage, bis frühen nachmittag im schatten. über ihr be-
finden sich zwei weitere stockwerke, was nach unten wirkenden luftstau im dachge-
schoß ausschließen hilft.

liegt es an der wärmeabstrahlung der im fußbodenbereich verlegten, 80° C heißes
wasser führenden leitungen, die zu einem wärmetauscher im bad führen?

die dortige, sogenannte übergabestation (die rohre beinhaltende schacht) ist nicht
isoliert, ungedämmt.

ein zweiter schacht im schlafzimmer ist verschlossen, sodaß nur vermutet werden
kann, ob er ausreichend gedämmt ist.

daneben existiert eine belüftungsanlage. sie soll permanent über außenwandein-
lässe luft ansaugen, welche durch zwei tellerventile in bad und küche in den dach-
bereich abgeführt wird, vorausgesetzt, die anlage läuft und wenn, mit welcher
ansaugdrehzahl der im dachbereich befindlichen motoren.

einige bewohner, das ist kein geheimnis, fühlen sich davon belästigt, denn nicht in
jeder wohnung arbeitet die anlage flüsterleise, wie in der planungs- und bauphase
zugesagt.

in meiner wohnung verhält es sich so, daß die lüftungsanlage unter solldrehzahl ar-
beitet, nicht zu hören ist, aber auch weder tagsüber heiße luft, noch nachts kalte
luft in die wohnung einbläst.

auch das hilft ursachen auszuschließen. zur nachbarwohnung hin ist die abluftanlage
verbunden, mit dem sogenannten "telephonie-effekt", der verursacht, daß man alle
gespräche aus dieser wohnung - und umgekehrt - hören kann.

normalerweise entscheidet man selbst, wann und mit wem man telephonieren will,
oder ist das neuerdings, schäuble-like, anders? was ist mit der vertraulichkeit des ge-
sprochenen wortes?

ich habe schon daran gedacht, ihm, unserem verehrten, inneren minister vollzugsmel-
dung zu erstatten, daß hier vor ort bereits alle bedingungen erfolgreichen abhörens
vorhanden sind.

aber das weiß er sicher schon, denn er bekommt ja alles mit. davon ist auszugehen.
der mann ist doch hochintelligent.

dennoch gibt es einen wichtigen unterschied zwischen GOTT und wolfgang. GOTT ist
allwissend, wolfgang möchte es sein, falls ich recht vermute.


einer der ausführenden ingenieure von der firma ptnt-inkom, verursacher der verun-
glückten abluftinstallation?, überzeugte sich, indem er durch das tellerventil in
meinem bad zu und mit einem kollegen in der wohnung der lieben nachbarin
"telephonierte".

"da fehlt ein schalldämpfer", meinte er. wenn da mal nicht noch mehr fehlt.

spontan dachte ich an "schüsse-aus-dem-geigenkasten", ein früher jerry-cotton mei-
ner jugend. aber die sache stellte sich doch harmloser, gleichwohl als aufwendig,
heraus, als ich zuerst dachte.

dieses ergebnis war nicht etwa unbekannt. schon vor wochen hatte der ausführende
architekt der firma neuer-dunst-wind
, als anagramm wut & kleinstand, sich ebenfalls
durch eine hörprobe überzeugt.

dennoch halten die verantwortlichen, in konsequenter realitätsleugung, meine woh-
nung immer noch für mängelfrei. um hier nicht den rahmen zu sprengen, werde ich
eine zusätzliche, vollständige liste aller mängel anlegen.

man muß das ja alles dokumentieren, damit es nachher nicht heißt, keiner habe
etwas gewußt, oder?

wer kennt noch tünnes & schäl? keiner war's und niemand hat's gesehen. in dem bei-
spiel sind keiner und niemand personen, was den witz ausmacht, wenn man ihn
kennt, und, vor allem, wenn man ihn versteht.

oder waren es herr niemand und frau keiner?

die lösung der hohen innenraumtemperatur? ein kleiner versuch sagt alles:

ich habe am 04.06.2008, in einem 12-stunden test, gegen 22 uhr beginnend, das funk-
modul meines dicke tal funkthermometers, den fühler nach unten, mit mehreren lagen
handtüchern, zusätzlich einem dicken kissen, abgedeckt, die temperatur des fußbo-
dens messen lassen.

es ergibt sich ein konstanter wert von 25.0° C am boden. in den nächsten tagen, an
verschiedenen stellen der wohnung, ergaben sich bei den bodenmessungen
abweichungen
von bis zu -1,3° C.

kein einziges mal wurde ein wert unter 23.7° C erreicht. der identische wert von 23.7° C
ergab sich ebenfalls nach einer mehr als 12-stündigen messung am boden in einer im
parterre gelegenen wohnung.

mit anderen worten: nicht nur ich habe eine fußbodenheizung, um die ich weder gebe-
ten, noch die ich selbst abstellen kann.

damals in der ddr
man nannte sie auch das phänomen, sbz, zone, soffjätzone (nach adenauer) oder
"ddr"
in anführungszeichen (springer) usw. nun heißen computerspeicher so, bekannt als
ddr-rams.

irgendwo im bereich janowitzbrücke und holzmarktstrasse bemerkte ich einige hoch-
häuser, bei denen mitten im strengen, frostigen winter etliche fenster sperrangelweit
aufstanden.

mein örtlicher begleiter, der in einem der häuser wohnte, sagte, daß es leider nicht
anders ginge. die heizungen ließen sich nicht drosseln. man reguliere über die ge-
öffneten fenster.

da verstand ich, warum die ddr auf dauer bankrott gehen musste, völlig unabhängig von
ihrem menschenverachtenden, naziähnlichen, sozialismus genannten, verlogenen schein-
und, Sie gestatten ein deutliches wort, scheiß-system.

über die logik
wenn draußen und drinnen die temperaturen variieren, wie kann es dann sein, daß die
gemessenen werte am fußboden in der wohnung über stunden (12-stundendauertest)
und tage annähernd gleich bleiben, sich zwischen 23.7° C und 25.° C bewegen?

wenn draußen niedrigere temperaturen als in der wohnung gemessen werden, müss-
ten - bei dauerlüften - erwartungsgemäß die temperaturen in der wohnung abnehmen.

im gegenteil, sie steigen an.

müssten nicht irgendwann zumindest identische temperaturen im vergleich von außen
und innen erreichbar sein?

was ist nachts, wenn die temperaturen deutlich unter 15° C liegen? dennoch kühlt - bei
dauerlüften - die wohnung nicht unter 23.5° C ab, bisher erzielter niedrigster wert.

muß es nicht eine quelle geben, die ständig wärme nachführt? dazu dienen die mes-
sungen am fußboden der wohnung.

wie kann es sein, daß es nach durchlüfteter nacht am fußboden der wohnung deutlich
wärmer ist, als in der übrigen wohnung, gemessen ab 1 m raumhöhe?

das funkmodul war die ganze zeit abgedeckt und konnte nur den bodenwert messen. die
umgebungstemperatur (in höherer lage der wohnung) war durch das lüften gesunken.

weitere messungen am boden der wohnung ohne abdeckung des funkmoduls bestä-
tigten das ergebnis. die durch lüftung erzielte abkühlung hält nur unter der bedin-
gung an:

die außentemperatur liegt unter der der wohnungstemperatur. bei annäherung an den
wert der wohnungstemperatur bewirkt schließen der fenster trotzdem einen weiteren
anstieg der wohnungstemperatur, obwohl diese dann noch im schatten liegt.

erneuter hinweis auf eine interne quelle.

selbst bei einer messung in 2 meter höhe sind dort die temperaturen niedriger als am
fußboden.

haben wir nicht gelernt, daß wärme aufsteigt? steht meine wohnung auf dem kopf?
ist da, wo oben ist, unten? wenn der fußboden kontinuierlich 25° C abgibt, müsste
die darüber liegende luft entweder annähernd die gleiche temperatur haben oder aber
eindeutig höher liegen.

dies bestätigte mir ein leitender airbus ingenieur aus hamburg, der den einsatz einer
wärmekamera empfahl.

weitere mängel
es gibt vibrierende wände (in einer vergleichswohnung wackelt der schrank, wenn die tür
der nachbarwohnung geschlossen wird).

vibrationen bringen den herddeckel an den küchenkacheln zum klappern, hängende bilder
verändern ihre position.

falsch eingebaute und türen und -zargen (ein bißchen drücken, und es quietscht).

nicht justierte türen.

akustisch nicht entkoppelte flurdecken übertragen tritt- und körperschall, der architekt
selbst spricht von der wohnung bzw. der ganzen etage als "klangkörper".

dadurch bedingt außerordentliche hellhörigkeit (vor der wohnungstür und im flur lassen
sich alle gespräche innerhalb der wohnung mithören, was erstaunte besucher, auf dem
weg zu mir, bestätigten.

regelmäßige überschwemmung des gangs zum rudimentärbalkon, schon bei mittlerem
regen.


"innovativ"
sei das von mir beschriebene, delikate niedrig-energie-haus, meint ein rechtsvertreter,
dessen
anagramme "schreie achtmal", aber auch "scharlach miete" und mehr heißen
können, was immer das zu bedeuten hat.

nach wikipedia heißt innovativ wörtlich „neuerung“ oder „erneuerung“. sofern der rechts-
kundige letzteres meint, kann ich ihm beipflichten, aber auch nur dann.

 

 

 


 

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THIS IS THE END