am 04.08.2004
gegen 9 uhr kommt es zur nächsten kellerbesichtigung, wie immer
durch andere, diesmal ist es herr vorhang mit mitarbeiter,
von willnich, wie er
selbst sagt.
auf nachfragen erfahre ich, daß herr vorhang ein bau-klein-unternehmer
ist, denn
er verweist auf seinen mitarbeiter und sich als "firma". sein auftrag
sei, den keller
neu zu verputzen.
durch herrn vorhang erfahre ich erneut, wie schon beim letzten vorgang des "bohrens",
daß der keller an etlichen stellen einen gebrochenen sockel hat, was herr
vorhang auch
exemplarisch
an verschiedenen stellen vorführt, indem er dort mit dem fuß feste
auftritt.
der boden vibriert dabei und man hört, daß sich darunter ein hohlraum
befindet.
an anderen stellen, die noch äußerlich unbeschädigt
wirken, führt klopfen zu eindeuti-
gen hohlräumen. an einem kamin im waschküchenbereich ist der untere
bereich
aufgeplatzt.
ich frage seinen mitarbeiter, wie man sich den boden unter dem keller vorstellen
müsse.
er meint, es wären vielleicht 10-15 cm festgestampfter erde. man sieht
ja auch an den
bohrlöchern
noch die vom bohrvorgang herausbeförderte erde.
auf weiteres nachfragen erklärt
herrn vorhang deutlich, daß man eigentlich, wie schon
mehrfach auch von anderen erklärt wurde, den
keller von außen trockenlegen müsse.
dafür sei aber leider kein geld da.
warum geld fehlt, ob und von wem es möglicherweise
veruntreut wurde und wer sich
die taschen vollgemacht hat, das kann hier leider nicht wiedergegeben werden,
wird
aber weiter vermutet und überall gemunkelt.
das bloße abklopfen der wände von innen und neuverputzen werde spätestens
in fünf
jahren (oder früher) wiederholt werden müssen. denn die ursache, sprich
nasse
keller-
wände, werde ja nicht behoben. meinem hinweis, daß man dies doch
nur als "kosmetik"
interpretieren könne, wurde nicht widersprochen.
ich fragte herrn vorhang, ob es nicht auch eine sache seiner eigenen verantwortlichkeit
sei, den auftraggeber darauf hinzuweisen, daß ein bloßes übertünchen
(inklusive aus-
bessern der liegengebliebenen arbeiten aus 2002) wenig effektiv sei. dies bejahte
er,
er müsse ohnehin, da er ja auch für seine arbeiten hafte, den auftraggeber
darauf
hinweisen, daß im grunde
das übermalen wenig hilfreich sei.
sein mitarbeiter erschien dann (alles im beisein des mieters
herrn b.) mit einem stück
"mauerwerk", das er sich herausgebrochen hatte.
vor unser aller augen konnte er das
stück zerbröseln. es handelte sich wohl
um gestampfte erde. während er also ein stück
mauer zwischen seinen finger zerrieb, schaute er seinen chef bedeutungsschwanger
an. es bedurfte offenbar keiner worte, um das zu
verstehen, wie wir übrigen auch.
es steht zu vermuten, daß die wände, was man im übrigen durch
bloßen augenschein
selbst entdecken kann, mehr aus erde und sand bestehen, als aus den mischungen,
die
man eigentlich erwarten sollte.
herr vorhang wandte dazu passenderweise ein: "was gibt
es denn in der wahner
heide am meisten?" nun, die antwort war: sand.
ich erwähne das gespräch vom "bohren" (12.07.2004), wo einer
der herren erklärte,
daß sich der boden durch frosteinwirkung gehoben und später gesenkt
hat. dies
bestätigt herrn vorhang als natürliche wirkungsweise. an anderen stellen
(im keller
von frau l.) zeigt er auch am boden spuren, die er als hochsteigendes wasser
deutet.
herr vorhang erklärt ferner, daß durch die bauweise/-substanz bedingt
z.b. in trocke-
nen sommern das erdreich am haus komplett austrockne und dann wasser (bei regen)
direkt durch den boden und die wände in den keller eintreten könne:
"da rauscht das
wasser direkt durch die wand". er zeigte dabei auch im keller der
frau k. (da, wo ge-
bohrt wurde) auf die nasse stelle am boden direkt beginnend an der wand, die
ich
noch unlängst fotografiert hatte.
ich stelle fest, daß offenbar wider besseres wissens seitens der verantwortllichen
(willnich/feinwohnen) nicht die an sich notwendigen maßnahmen, sondern,
wie bereits
früher von mir, wohl zu recht, befürchtet, an sich unsinnige, weil
nur kurzfristig optisch
wirksame veränderungen, herbeigeführt werden sollen.
erschwerend kommt hinzu, daß offenbar gezielt die mieter getäuscht
wurden/werden
sollen, denn aus dem jahr 2002 liegen ja noch die informationen seitens des
(damaligen)
verwalters vor, daß man ausschachtungsarbeiten ausschreiben würde.
auf meine
nachfragen im jahre 2004 wurde genau das wieder erklärt.
dies scheint entweder nie beabsichtig gewesen zu sein bzw. man benötigt
dafür meh-
rere jahre und das ohne jedes ergebnis.
mein fazit: außer der schon im jahre 2002 angekündigten "kosmetik"
haben diverse
kellerbesichtigungen zwar zu neuen erkenntnissen geführt, die aber leider
anscheinend
nicht in adäquate handlungen umgesetzt werden sollen.
im übrigen sind nicht alle häuser betroffen. schon ein haus weiter
kann man einen zwar
auch alten, aber trockenen keller finden.
später teilt mir graf hobel schwing per
telefon mit, daß sich herr vorhang nicht mehr an
das o. geschilderte gespräch erinnern kann bzw. alles bestreitet. nebeneffekt:
herr vorhang erhält auch den auftrag
nicht.